Zeitlose Neurotransmitter

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Bild von Enrique Meseguer auf Pixabay

Es spricht schon für sich, dass ich den Beginn des Artikels immer wieder gelöscht habe, weil ich mit ihm unzufrieden war. Auf der Reise ins Irrationale geht es heute um Emotionen. Häufig werden sie als Gegenspieler zu unserem Verstand gesehen. Ich selbst würde mich eher der Fraktion des Verstandes zuordnen mit allen seinen Konsequenzen. Rationale Menschen sollen unglücklicher sein. Es fällt mir bisweilen auch schwer über meine Gefühle zu schreiben. Um so interessanter war die Reise ins Irrationale, wo ich erfahren habe, wie sehr uns die Gefühle noch steuern, auch wenn die Neurotransmitter schon lange abgebaut sind.

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Tanz um das kalte Feuer

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Bild von roegger auf Pixabay

Dass ich an eigenem Körper erfahren habe, wie leicht der eigene Verstand mit ein wenig gelbem Pappmaché verwirren lässt, ist doch erschreckend. Dass sich die Nachfrage durch einen hohen Preis manipulieren lässt, war auch dem Perlenkönig Salvador Assael aufgefallen. Begonnen hatte er sein Geschäft mit gewöhnlichen weißen Perlen. Dann kam er durch einen Zufall auf die Idee, auch schwarze Perlen zu verkaufen. Doch es gab keinen Markt dafür: Er blieb auf den Perlen sitzen. Ein Jahr später suchte er besonders schöne Perlen aus und ließ sie mit einem übertrieben hohen Preis bewerben. Und tatsächlich: Danach lief das Geschäft.

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Im Spiegel ein leeres Gesicht

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Dieses Wochenende war ich bei alten Studienfreunden zu Besuch bei einem Spieleabend. Auch wenn es sich es fast wie früher angefühlt hat, hatte mich der Besuch etwas aufgewühlt. Zu meiner Studienzeit waren wir auf einem Level. Wir hatten ähnliche Wünsche und Bedürfnisse. Heute sind sie Eltern eines zweijährigen Kindes. Wir haben viel über früher geredet und meine vorletzte Beziehung. Er meinte, was bei uns falsch gelaufen sei. Komisch war es nur, dass er mir das nicht gesagt hatte, als ich ihn damals um Rat gefragt hatte. Im Alter wird man womöglich weiser.

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Aufhören zu sabbern, wenn jemand klingelt

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Mittlerweile geben etwa 40% der Stadtbewohner schon ein Drittel ihres monatlichen Nettoeinkommens für die Kaltmiete aus. In Berlin ist die Miete in sieben Jahren um 71% gestiegen. Trotz Genehmigungen wurden nur 64% tatsächlich gebaut. Seit etwa einem Jahr wird in der Hauptstadt um Enteignung der Großgrundbesitzer gestritten.

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Verfärbtes Selbstbild

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Auch wenn bisher häufig unterschätzt nimmt die Bedeutung der Krankheit Depressionen immer weiter zu. Depression ist heute weltweit die Hauptursache für Lebensbeeinträchtigung. Mit Sorge ist die steigende Anzahl der Menschen mit Depressionen erkrankter Menschen zu beobachten. Relativ inflationär wird depri als Umschreibung für einen schlechten Tag. Der entscheidende Unterschied ist, dass ein schlechter Tag schnell vergeht, aber die Depressionen bleiben. Verstärkend kommt hinzu, dass es bei Depressionen mit jedem Tag der Schatten wächst. Zunächst fühlen sich Betroffene dem Beruf nicht mehr gewachsen. Irgendwann wird der Schatten so lang, dass sie tatsächlich nur noch neben sich stehen und wenn sie unter Beobachtung sind, tatsächlich ihre Arbeitsstelle verlieren, wenn sie sich nicht rechtzeitig Hilfe holen.

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Sich der Endlichkeit bewusst werden.

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Wir arbeiten, um zu konsumieren und wir konsumieren, um das Arbeiten zu ertragen. Aber was ist die Konsequenz? Wie können wir uns daraus befreien? Ein Weg ist es sich materiell einzuschränken und versuchen minimalistisch zu leben. Wenn wir den Gedanken zu Ende denken, was ist es, was wir brauchen? Wofür brauchen wir die ganze Arbeit? Für was wollen wir uns versklaven?

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