Schuppen unter meiner Haut

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Bild von Sarah Richter auf Pixabay

In mir tobt ein großer Konflikt, den ich bisher nicht zu lösen weiß. Einerseits bin ich überzeugte Idealistin, aber auch ein Idealist braucht Geld, um die Grundbedürfnisse zu stillen. In mir ist das Bedürfnis die Welt zu verbessern, ihr etwas zu hinterlassen. Das klingt abgedroschen. Das ist mir bewusst.

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Albernes Affentheater

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Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Eine ausgeprägte Resilienz ist eine gute Suchtprävention. Wir sollten unsere eigene Wahrnehmung zu uns selbst und die Einstellung verbessern. Dazu gehört, dass wir uns als eine Person wahrnehmen, die man mögen und lieben kann und die bereit ist zu anderen freundlich zu sein. Doch auch wenn die eigene Widerstandskraft erhöhen können, ist der gesellschaftliche Einfluss erheblich.

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Federn gelassen.

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Bild von Myriam Zilles auf Pixabay

Vor neun Monaten machte sich die junge Idealistin Bärbel D. Weisshaupt auf, um nach erfolgreicher Fähigkeit als Dozentin über einen Umweg doch noch Lehrerin zu werden. In ihrer Freizeit redete sie stets viel von sozialer Gerechtigkeit und hatte wirklich Freude daran ihren Mitmenschen die Welt zu erklären. Alles schien so klar. Sie war beflügelt. Doch dann landete sie an einer Brennpunktschule und wird seitdem mehr und mehr von der Wirklichkeit eingeholt. Sie ist überfordert.

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Die rote Königin

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Bild von JL G auf Pixabay

Was ich mich gerade frage, ist was hat das alles für einen Sinn? Was will ich erreichen? Wer will ich sein? Und dann möchte ich mich nicht mehr mit Gerechtigkeit auseinandersetzen müssen. Dann ist mir Politik egal. Ich bin eine verfluchte Idealistin, die an der Realität scheitert. Und das bei klarem Bewusstsein. Nur die Fragen bleiben in meinem Kopf und ich hoffe darauf eine Antwort zu finden. Und doch betäube ich mich mit Nichtigkeiten und Alkohol.

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Mit Popcorn vor dem Spiegel

 

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Bild leicht verändert von Tracy Lundgren auf Pixabay

Aber was wäre ich nicht für eine tollkühne Neobiedere, wenn ich es mir auch nicht mal gut gehen ließe. Nach der Diskussion mit den netten Vermietern, hatte ich das Vergnügen den Film über den Joker anzuschauen. Der Film ist erschreckend nachvollziehbar und sollte eigentlich mein Bedürfnis stärken etwas zu machen, da ich meine, dass diese Verwandlung von Arthur Fleck zum Joker tatsächlich auch heute bei uns möglich wäre.

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Im Spiegel ein leeres Gesicht

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Dieses Wochenende war ich bei alten Studienfreunden zu Besuch bei einem Spieleabend. Auch wenn es sich es fast wie früher angefühlt hat, hatte mich der Besuch etwas aufgewühlt. Zu meiner Studienzeit waren wir auf einem Level. Wir hatten ähnliche Wünsche und Bedürfnisse. Heute sind sie Eltern eines zweijährigen Kindes. Wir haben viel über früher geredet und meine vorletzte Beziehung. Er meinte, was bei uns falsch gelaufen sei. Komisch war es nur, dass er mir das nicht gesagt hatte, als ich ihn damals um Rat gefragt hatte. Im Alter wird man womöglich weiser.

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Die unsichtbare Wand des Marktes

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Ein wesentliches Merkmal von Modellen ist die Vereinfachung. Die komplexe Wirklichkeit soll durch ein vereinfachendes Modell visualisiert werden. Dabei bildet auch das Modell mit Angebot und Nachfrage auch keine Ausnahme. Häufig wird propagiert, dass in einer freien Marktwirtschaft die Preisentwicklung ein Resultat aus Angebot und Nachfrage sind.

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Das Bedeutungslose im Zwang

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Auch wenn ich Einführungswoche sehr genossen habe, weil mir meine Seminarleiterin der Pädagogik das erzählt hatte, was ich hören wollte, zweifele ich immer mehr an dem Sinn des allgemeinen Seminars. Wir sollen dort Hausarbeiten anfertigen, welche einen erheblichen Anteil an der Endnote des zweiten Staatsexamens hat. Allerdings sitze ich da rum und bin irritiert von der Gesprächsführung der Leiterin. Sie stellt sehr offene Fragen und Arbeitsaufträge, sodass mir nicht klar wird, worauf sie hinauswill. Ich war bemüht nach jedem Seminar ein Lerntagebuch zu verfassen um meine Gedanken zu verlangsamen und zu strukturieren. Ich wollte den Stoff aufsaugen, verstehen, anwenden und eine gute Lehrerin werden.

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