Wieder an Deck

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Bild von Andry Richardson auf Pixabay

Das Wochenende war nach dem Grundlaufen etwas kurz, aber ich habe mich jetzt wieder gefangen. Morgen ist ein neuer Tag an Deck. Verwundert bin ich immer noch über das seltsame Ausbildungssystem. Ich habe jetzt etwa 11 Stunden nur daran gesessen meine Gedanken zu dem erstellten Material zu bündeln. Und am Ende kann das mein Ausbilder nicht kontrollieren, was ich über die Lerngruppe schreibe. Ich muss also faseln. Es ist fernab von jeder Realität nach dem Referendariat.

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Trümmer der Bedürdnispyramide

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Auch heute etwa knapp ein Jahr nach dem Verfassen eines Textes, warum ich mich entschlossen habe Lehrerin zu werden, geht es mir heute nicht deutlich anders. Ich war erfüllt voller Revolutionsgeist. Ich wollte etwas ändern. Und heute stehe ich vor den Trümmern meiner Bedürfnispyramide.

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Verfärbtes Selbstbild

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Auch wenn bisher häufig unterschätzt nimmt die Bedeutung der Krankheit Depressionen immer weiter zu. Depression ist heute weltweit die Hauptursache für Lebensbeeinträchtigung. Mit Sorge ist die steigende Anzahl der Menschen mit Depressionen erkrankter Menschen zu beobachten. Relativ inflationär wird depri als Umschreibung für einen schlechten Tag. Der entscheidende Unterschied ist, dass ein schlechter Tag schnell vergeht, aber die Depressionen bleiben. Verstärkend kommt hinzu, dass es bei Depressionen mit jedem Tag der Schatten wächst. Zunächst fühlen sich Betroffene dem Beruf nicht mehr gewachsen. Irgendwann wird der Schatten so lang, dass sie tatsächlich nur noch neben sich stehen und wenn sie unter Beobachtung sind, tatsächlich ihre Arbeitsstelle verlieren, wenn sie sich nicht rechtzeitig Hilfe holen.

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Moderne Sklaverei

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Weil ich im Januar nur geringfügig gearbeitet habe, hatte ich Hartz IV beantragt, weil ich von meinem Gehalt als Nachhilfelehrerin nicht leben konnte. Nun zwei Monate später entscheidet mein Arbeitsamt, dass ich gar nicht arbeitslos war im Januar. Ich habe doch als Nachhilfelehrerin und als Referendarin gearbeitet. Dabei habe ich dem Arbeitsamt meine Ernennungsurkunde geschickt, aus welcher hervor geht, dass ich erst ab Februar arbeite. Als Beamtin wurde ich nur schon am 31.01. im Voraus bezahlt. Es gelte aber das Zuflussprinzip. Ich habe im Januar Geld bekommen und damit nicht mehr arbeitslos.

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Die Ketten des Selbstzweifels sprengen

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Wir werden ständig an unserer Leistung gemessen. Es gilt Ziele zu erreichen. Und ständig ist die Angst da nicht gut genug zu sein, die Angst durch jemanden anderen ausgetauscht zu werden. Ich schau mir das lieber nüchterner an. Da wir ständig anhand unserer Leistung gemessen werden, sind wir letztendlich austauschbar. Aber auch die Austauscher sind auch wieder nur Marionetten des Systems, die auch ausgewechselt werden können. Und ja, das kann sich dauerhaft auf das Selbstwertgefühl auswirken und sogar Angstzustände oder Depressionen hervorrufen. Ich bin auf der einen Seite eben nur der austauschbare Zellhaufen, aber trotzdem kann ich doch versuchen, dass es meinen Zellen auch unter diesen Umständen gut geht.

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