Über #Anreize und #Leistung

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Bild von sipa auf Pixabay

Ursprünglich wollte ich mit dem letzten Beitrag zu den Marktradikalen das Gelesene verarbeiten. Doch das Verknüpfen von Inhalten hatte letztendlich dazu geführt, dass unsere Exkursion etwas vom Weg abgekommen ist. Aber es ist immer gut, wenn man seine Reisebegleitung kennt. Zudem erhöhen kleine Umwege die Ortskenntnisse. Wir sind wieder auf Kurs.

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Heulendes Gespenst der #Binnendifferenzierung

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Bild von ariadne-a-mazed auf Pixabay

Binnendifferenzierung. Spätestens nach dem PISA-Schock spukt diese Banshee durch Katakomben der Schule. Seitdem immer mehr Schüler aufs Gymnasium gehen, wird der Leistungsstand der Schüler immer verschiedener. Es wird den Schülern nicht mehr gerecht, wenn es nur eine Aufgabenstellung gibt. Relativ alt ist der Ansatz, dass die Schüler nach ihren Stärken und Schwächen gefördert werden sollen. Hierzu wurden den Schülern Aufgaben in verschiedenen Schwierigkeitsgraden angeboten. Doch die Stärken sind auch in einem Fach so individuell, besonders weil es in jedem Fach verschiedene zu fördernde Kompetenzen gibt. Mit welchen Grundlagen soll die Lehrkraft dann entscheiden, welche Aufgaben schwer oder leicht sind?

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Mit der Schule ist es wie mit der Medizin

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Der durch seine Beiträge zur PISA Studie bekannt gewordene Baumert behauptet, dass die Variation von Unterrichtsarrangements dem Unterricht Farbe gebe, sei unschädlich, nützt aber nicht viel. Schon Paracelsus erkannte, dass alle […] Dinge Gift [sind], und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei. Auch wenn Unterrichtsanordnungen keine Dinge im klassischen Sinne sind, lässt sich diese Sicht auch auf die Variation von Anordnungen übertragen. Es ist gut, wenn die Lehrkraft eine Vielzahl von Dingen kennt, aber keiner der gegangenen Wege sollte den Anspruch erheben, dass es das Maß aller Dinge sei.

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Auf den Trichter gekommen

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Unfassbar wie der Unterricht laufen kann, wenn die alten ausgetretenen Pfade des Konstruktivismus verlässt. Was hilft ist der der Nürnberger Trichter. Schädeldecke auf, an den richtigen Stellschrauben drehen und die Schädeldecke wieder zu. Meine Schüler aus der Brennpunktschule scheinen noch nicht bereit, um als kleine Forscher wahrgenommen zu werden. Während einige sich überfordert fühlen, fühlen sich andere herausgefordert möglichst effektiv den Unterricht zu stören. Auch wenn der Konstruktivismus ein hohes Ideal ist, stellt sie gerade für neue Lehrkräfte sie vor neue Herausforderungen. Herausforderungen, denen ich noch nicht gewachsen bin.

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