Der Hobel der Gesellschaft

hobeln2
Fotomontage von Bärbel D. Weisshaupt aus Bildern von Free-Photos und succo auf Pixabay

Ein erholsames Wochenende liegt hinter mir nach dem Scheitern des Erstversuchs. Es fühlt sich komisch an jetzt weiter zu dieser Schule zu gehen, wo ich nichts gewinnen kann. Andererseits würde mir das auch nichts helfen einfach zu Hause zu bleiben und heimlich meine Wunden zu lecken. Ich will nach vorn schauen.

Weiterlesen „Der Hobel der Gesellschaft“

Zur richtigen Zeit sabbern und knurren

Der Dosenöffner an der Sardinenbüchse der Gerechtigkeit

girl-1339696_1920

Seit 2006 die Sozialwissenschaftler die neue Unterschicht entdeckten, ist die Verwendung des Ausdrucks Unterschicht besonders bei Sozialdemokraten verpönt. Demnach gehören acht Prozent der Bevölkerung zu der abgehängten Unterschicht. Einige sind tief gefallen und andere sind gar nicht erst aufgestiegen. Doch gemeinsam haben sie, dass sie sich ihrer materiellen und kulturellen Armut abfinden. Neu an der Situation ist, dass nun auch die Mittelschicht der Druck und die Angst wachsen ebenfalls abzustürzen. Damit wird heute den mehr klar, dass wir in einem pyramidalen System, ähnlich einem Kartenhaus leben.

Ursprünglichen Post anzeigen 700 weitere Wörter

Alberne Alliterationen und der Spuk des #Sozialismus

sand-pit-3483142_1920
Bild von andibanane auf Pixabay

Was wollen die Sozialdemokraten? Seit Jahrzehnten wird kaum eine Frage so häufig gestellt wie diese. Besonders häufig und auch angstvoll wird sie in den letzten Jahren aufgeworfen. Erstmals gibt es eine Doppelspitze mit Esken und Walter-Borjans in der Geschicke der Partei.

Weiterlesen „Alberne Alliterationen und der Spuk des #Sozialismus“

Selbstoptmierung XIII – der richtige Anfang

teens-629046_1920
Bild von rony michaud auf Pixabay

Wir erreichen in Kürze unseren Ziel Bahnhof Klassenführung. Doch am Ende möchte ich ironischerweise noch einmal auf den richtigen Anfang hinweisen. Leider spielte in meiner universitären Ausbildung das Thema Klassenführung nur eine untergeordnete Rolle. In dem kurzen Jahr Praxis habe ich deutlich mehr gelernt über Pädagogik als in meinen gesamten Lehramtsstudium.

Weiterlesen „Selbstoptmierung XIII – der richtige Anfang“

#SozialeGerechtigkeit Hand in Hand mit dem #Umweltschutz

hands-600497_1920

Verrückt ist der, der immer die gleichen Dinge tut, aber andere Ergebnisse erwartet. Daher sollten wir fernab von den Medien propagierten Alternativlosigkeit des Kapitalismus und der damit verbundenen Ungerechtigkeit und der Scheindemokratie über gesellschaftliche Alternativen nachdenken.

Weiterlesen „#SozialeGerechtigkeit Hand in Hand mit dem #Umweltschutz“

Selbstoptimierung I – kognitive Aktivierung

fantasy-4265254_1920.jpg

Im Sinne eines qualitativ hochwertigen Unterrichts müssen die Schüler kognitiv aktiviert werden, ihr Vorwissen aufgegriffen werden und für ein unterstützendes Lernklima gesorgt werden. Dann sollten auch die Klassenführung leichter werden. Heute sitzt mein Hauptfokus der Selbstoptimierung auf der kognitiven Aktivierung. Um dieses hohe Ziel der kognitiven Aktivierung zu erreichen müssen Vorbereitungen vor dem Unterricht getroffen werden, allerdings müssen die Lernprozesse der Schüler auch während des Unterrichts gezielt gesteuert werden.

Weiterlesen „Selbstoptimierung I – kognitive Aktivierung“

Mit der Schule ist es wie mit der Medizin

GHS06_skull.png

Der durch seine Beiträge zur PISA Studie bekannt gewordene Baumert behauptet, dass die Variation von Unterrichtsarrangements dem Unterricht Farbe gebe, sei unschädlich, nützt aber nicht viel. Schon Paracelsus erkannte, dass alle […] Dinge Gift [sind], und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei. Auch wenn Unterrichtsanordnungen keine Dinge im klassischen Sinne sind, lässt sich diese Sicht auch auf die Variation von Anordnungen übertragen. Es ist gut, wenn die Lehrkraft eine Vielzahl von Dingen kennt, aber keiner der gegangenen Wege sollte den Anspruch erheben, dass es das Maß aller Dinge sei.

Weiterlesen „Mit der Schule ist es wie mit der Medizin“

Von Vaterschaften vergiftet

poison-98648_1280

Seit 100 Jahren gibt es mittlerweile das Frauenwahlrecht. Während in der Vergangenheit Frauen noch das Einverständnis ihrer Ehemänner brauchten, um arbeiten zu dürfen oder ein Bankkonto zu eröffnen, ist die Befreiung der Frau heute sehr weit fortgeschritten. Immer noch verdienen Frauen durchschnittlich weniger als Männer.  Immer noch übernehmen sie überproportional familiäre Pflege. Immer noch hat sich das System nicht wirklich geändert. Seit 14 Jahren haben wir einen weiblichen Bundeskanzler. Seit 6 Jahren ist auch der Kriegsminister weiblich. Doch gerade heute sind die Parteien farblos, wie jemals zuvor.

Weiterlesen „Von Vaterschaften vergiftet“

Create a website or blog at WordPress.com

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: