Es ist an der Zeit

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Bild von Prince C auf Pixabay

Das Referendariat ist doch eine seltsame Zeit. Zuerst denkst du, dass du alles kannst, wenn du von der Uni kommst. Du fühlst dich beflügelt. Dann bemerkst du, dass du doch nichts kannst, weil sich dein Theoriewissen als wenig praktisch erweist. Die ganze Zeit denkst du dann, dass du ein Hochstapler bist, weil die guten Noten aus der Uni hier nichts mehr bedeuten. Du schämst dich vor Kollegen. Du schämst dich vor deinen Ausbildern.

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Hand aufs Herz

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Arm von Deep Khicher auf Pixabay

Lange hatte ich gedacht, dass Solidarität uns stark macht. Mehrmals meldete sich unser Kollektiv zu mehr Zusammenhalt auf. Wir sollten uns nicht in links und rechts spalten lassen oder von anderen Scheinkonflikten ablenken.

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#Aufstehen mit Lichtblick

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Bild von StockSnap auf Pixabay

Gestern hatte ich meinen letzten Unterrichtsbesuch in Biologie vor dem Examen. Nachdem ich zunehmend Probleme bekommen hatte in meinen Lerngruppen, hatte mir ein Kollege angeboten, dass ich seinen Kurs übernehme. Es ergriff die Möglichkeit eines Neuanfangs und versuchte sämtliche Informationen aus den Seminaren aus der Literatur und den Kollegen, um daraus ein neues pädagogisches Fundament zu errichten.

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Sich der Endlichkeit bewusst werden.

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Wir arbeiten, um zu konsumieren und wir konsumieren, um das Arbeiten zu ertragen. Aber was ist die Konsequenz? Wie können wir uns daraus befreien? Ein Weg ist es sich materiell einzuschränken und versuchen minimalistisch zu leben. Wenn wir den Gedanken zu Ende denken, was ist es, was wir brauchen? Wofür brauchen wir die ganze Arbeit? Für was wollen wir uns versklaven?

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Die Ketten des Selbstzweifels sprengen

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Wir werden ständig an unserer Leistung gemessen. Es gilt Ziele zu erreichen. Und ständig ist die Angst da nicht gut genug zu sein, die Angst durch jemanden anderen ausgetauscht zu werden. Ich schau mir das lieber nüchterner an. Da wir ständig anhand unserer Leistung gemessen werden, sind wir letztendlich austauschbar. Aber auch die Austauscher sind auch wieder nur Marionetten des Systems, die auch ausgewechselt werden können. Und ja, das kann sich dauerhaft auf das Selbstwertgefühl auswirken und sogar Angstzustände oder Depressionen hervorrufen. Ich bin auf der einen Seite eben nur der austauschbare Zellhaufen, aber trotzdem kann ich doch versuchen, dass es meinen Zellen auch unter diesen Umständen gut geht.

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