Zu unvernünftig für den #Neocortex

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Bild von Vishnu R auf Pixabay

Dass unsere Leistung von Anreizen abhängt ist allgemein bekannt. Dass die Leistung bei zu großen Anreizen abnimmt, ist schon erstaunlich. Aber es gibt noch einen zweiten Einfluss auf die Leistung, der häufig unterschätzt wird: Fühlen wir uns von Artgenossen beobachtet, dann sinkt unsere Leistung.

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Bier aus Weingläsern

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Coca-Cola wirbt damit, dass Wissenschaftler herausgefunden, dass Coca-Cola besser schmeckt Pepsi. Pepsi wirbt damit, dass Wissenschaftler herausgefunden, dass Pepsi besser schmeckt Coca-Cola. Was ist hier los? Ist das normal? Darf die Werbung Studien erfinden? Nein, aber wenn wir uns den Aufbau des Versuchs ansehen, dann wird deutlich wie die Wissenschaftler zu so gegenteiligen Ergebnissen kommen.

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Die Kosten offener Entscheidungen

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Bild von Arek Socha auf Pixabay

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Ganz gleich, ob es sich um das Anbahnen einer neuen Romanze geht und wir sie mit unserer alten nur noch rudimentär funktionierenden Beziehung vergleichen oder ob wir überlegen, ob wir einen Jobwechsel in Betracht ziehen. Wir tun uns damit schwer, aber nach reichlich abwägen, sollte man doch meinen, dass wir rational handeln, oder?

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Das Risiko erwischt zu werden

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Bild von Pete Linforth auf Pixabay

Das Verwenden von einfachen Experimenten ermöglicht es uns einen Einblick in die Psyche des Menschen zu erlangen. Gestern hatte ich eine Studie vorgestellt, in welcher gezeigt wurde, dass Menschen zum Betrügen neigen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Die Frage, die sich stellt, ob wir bei diesem Betrügen rational vorgehen. Wird gerade im Internetz soviel betrogen, weil etwa die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden kleiner ist?

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Unsozial, aber ehrlich

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Bild von Harry Strauss auf Pixabay

Auch wenn schon die materielle oder imaginäre Anwesenheit von Geld uns unsozialer macht, dann scheint es uns zumindest ehrlicher zu machen. Wer kennt es nicht aus seiner Zeit als WG-Mitbewohner, dass ständig die eigenen Nahrungsvorräte aufgegessen werden. In einem Sozialexperiment wurde ein Sechserträger Cola in den Kühlschrank von Studenten gestellt. Nach nur vier Tagen waren die Flaschen ausgetrunken. Wurde jedoch der Gegenwert der Cola in ein Glas auf den Küchentisch gestellt, wurde das Geld nicht angerührt.

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Zwischen zwei Welten

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Bild von Sasin Tipchai auf Pixabay

Stell dir mal vor, dass du seit einigen Wochen deinen neuen Schwarm triffst. Beim ersten Treffen wart ihr einen schönen Eisbecher schlemmen, beim zweiten Treffen wart ihr zusammen im Kino und just in diesem Moment seid ihr essen in einem edlen Sushi-Restaurant. Du hältst die Speisekarte in der Hand und überlegst dir, was du speisen möchtest. Wie würdest du reagieren, wenn dein Schwarm dir vorrechnet, wie viel Geld das Alles schon gekostet hat. Der Sex bleibt wohl aus, und alles wäre alles viel einfacher gewesen, wenn du direkt ins Rotlichtmilieu gegangen wärst. Andersherum wird eine Prostituierte nicht auf ewige Liebe warten.

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Tanz um das kalte Feuer

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Bild von roegger auf Pixabay

Dass ich an eigenem Körper erfahren habe, wie leicht der eigene Verstand mit ein wenig gelbem Pappmaché verwirren lässt, ist doch erschreckend. Dass sich die Nachfrage durch einen hohen Preis manipulieren lässt, war auch dem Perlenkönig Salvador Assael aufgefallen. Begonnen hatte er sein Geschäft mit gewöhnlichen weißen Perlen. Dann kam er durch einen Zufall auf die Idee, auch schwarze Perlen zu verkaufen. Doch es gab keinen Markt dafür: Er blieb auf den Perlen sitzen. Ein Jahr später suchte er besonders schöne Perlen aus und ließ sie mit einem übertrieben hohen Preis bewerben. Und tatsächlich: Danach lief das Geschäft.

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