Zeitlose Neurotransmitter

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Bild von Enrique Meseguer auf Pixabay

Es spricht schon für sich, dass ich den Beginn des Artikels immer wieder gelöscht habe, weil ich mit ihm unzufrieden war. Auf der Reise ins Irrationale geht es heute um Emotionen. Häufig werden sie als Gegenspieler zu unserem Verstand gesehen. Ich selbst würde mich eher der Fraktion des Verstandes zuordnen mit allen seinen Konsequenzen. Rationale Menschen sollen unglücklicher sein. Es fällt mir bisweilen auch schwer über meine Gefühle zu schreiben. Um so interessanter war die Reise ins Irrationale, wo ich erfahren habe, wie sehr uns die Gefühle noch steuern, auch wenn die Neurotransmitter schon lange abgebaut sind.

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Schiffbrüchig auf dem #Fleischmarkt

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Bild von Travelmoments auf Pixabay

Im Gegensatz zu früher ist es heute durch aus üblich für seinen beruflichen Werdegang seine Heimat zu verlassen. Dabei werden wir von unseren alten Freundeskreisen entwurzelt. Zwar ist es auch mal wieder interessant in eine neue Stadt zu kommen, neue Erfahrungen zu machen, aber die Freundschaften werden brüchiger. Zwar können wir neue Bekanntschaften knüpfen, aber es schleicht sich eben auch das Gefühl ein ersetzbar zu sein. Aber letztendlich zahlt den Preis der beruflichen Mobilität auch die Liebe.

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Täglich Roboten leben

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Bild von Stefan Keller auf Pixabay

 

Jeder Mensch lebt wie ein Uhrwerk,
wie ein Computer programmiert.
Es gibt keinen, der sich dagegen wehrt,
nur ein paar Jugendliche sind frustriert.

In der Diskussion um das Grundeinkommen wird häufig entgegnet, dass wenn das Grundeinkommen hoch genug sei, niemand mehr arbeiten wollte. Was steckt dahinter für ein Menschenbild? Sind wir wie Maschienen, die nur genügend Strom brauchen, um zu funktionieren? Sind wir so wie Tiere, die genug unter Druck gesetzt werden müssen, damit sie auf ihren (Feudel)herrn hören?

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#Sinn aus der Arbeit ziehen

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Bild von www_slon_pics auf Pixabay

Wer regelmäßig Haimart liest, weiß, dass hier häufig die Frage nach dem Sinn gestellt wird. Auch wenn es verführerisch ist mit Zweiundvierzig zu antworten, hilft das der Motivation oder Resilienz nicht. Vermutlich ein jeder kennt es, dass nach großen Bemühungen die Arbeit nicht genügend wertgeschätzt wird. Hierbei geht es nicht um die geldliche Entlohnung, sondern um ideelle Entlohnung. Wie wir bereits gelernt haben, leben wir in zwei Welten, ohne dass wir uns darüber explizit Gedanken machen. Die eine ist die Soziale, wo Geld nur eine unbedeutende Rolle spielt und die andere ist die Marktwirtschaftliche.

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Zu unvernünftig für den #Neocortex

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Bild von Vishnu R auf Pixabay

Dass unsere Leistung von Anreizen abhängt ist allgemein bekannt. Dass die Leistung bei zu großen Anreizen abnimmt, ist schon erstaunlich. Aber es gibt noch einen zweiten Einfluss auf die Leistung, der häufig unterschätzt wird: Fühlen wir uns von Artgenossen beobachtet, dann sinkt unsere Leistung.

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Zerriebene Zahnräder

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Bild von Enrique Meseguer auf Pixabay

Marktradikale behaupten stets, dass der Markt alles regele. Ihr Modell des freien Marktes klingt zunächst auch einmal logisch. Doch leider agieren wir nicht immer logisch. Studien konnten zeigen, dass die letzten beiden Ziffern der Sozialversicherungsnummer einen Einfluss auf die Bereitschaft zur Bezahlung eines Preises haben.

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Zweite Reise ins Irrationale

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Bild von Pexels auf Pixabay

Schon einmal hatte ich mit dem Buch Denken hilft zwar, nützt aber nichts“ von Ariely die Expedition in die Wirren des Irrationalen gewagt.Dabei sind wir gemeinsam über unsere Irrtümer gestolpert und lernten wie leicht unser Verstand verwirrt werden kann und welche Nachteile das mit sich bringt. Nun werden wir gemeinsam eine neue Exkursion mit dem Reiseführer „Wer denken will, muss auch fühlen.“

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Rationale Fehlentscheidungen

Die Reise in die Welt des Irrationalen mit dem Verhaltensökonom Ariely geht in die zweite Runde. Nach „Denken hilft zwar, nützt aber nichts“, folgt nun die begleitete Reise mit dem Reiseführer „Wer denken will, muss fühlen.“ Als Rückblick präsentiere ich die Eindrücke der letzten Reise.

Der Dosenöffner an der Sardinenbüchse der Gerechtigkeit

double-3391536_1920 Bild von Nicola Giordano auf Pixabay

Ausgehend von der Fragestellung, wieso wir so systematisch irrationale Entscheidungen treffen, fiel mir das Buch „Denken hilft zwar, nützt aber nichts“ von Ariely in die Hände. Dort wird in dreizehn Kapiteln basierend auf Verhaltensversuchen offenbart, wie leicht sich unser Gehirn austricksen lässt.

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