Zeitlose Neurotransmitter

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Bild von Enrique Meseguer auf Pixabay

Es spricht schon für sich, dass ich den Beginn des Artikels immer wieder gelöscht habe, weil ich mit ihm unzufrieden war. Auf der Reise ins Irrationale geht es heute um Emotionen. Häufig werden sie als Gegenspieler zu unserem Verstand gesehen. Ich selbst würde mich eher der Fraktion des Verstandes zuordnen mit allen seinen Konsequenzen. Rationale Menschen sollen unglücklicher sein. Es fällt mir bisweilen auch schwer über meine Gefühle zu schreiben. Um so interessanter war die Reise ins Irrationale, wo ich erfahren habe, wie sehr uns die Gefühle noch steuern, auch wenn die Neurotransmitter schon lange abgebaut sind.

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Zweite Reise ins Irrationale

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Bild von Pexels auf Pixabay

Schon einmal hatte ich mit dem Buch Denken hilft zwar, nützt aber nichts“ von Ariely die Expedition in die Wirren des Irrationalen gewagt.Dabei sind wir gemeinsam über unsere Irrtümer gestolpert und lernten wie leicht unser Verstand verwirrt werden kann und welche Nachteile das mit sich bringt. Nun werden wir gemeinsam eine neue Exkursion mit dem Reiseführer „Wer denken will, muss auch fühlen.“

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Wenn das Zählen bis 7 schwerfällt…

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Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Letzten Mittwoch war ich noch ganz beflügelt von meiner Biologiestunde. Ich hatte gedacht, dass ich endlich einen Zugang zu den Schülern gefunden hätte, doch es sollte sich falsch erweisen. Ich hatte den Eindruck, dass meine Schüler heiß seien heiß seien über die ethischen Aspekte der Genetik zu sprechen. Trotz allem ging ich zu meiner Seminarleiterin, die mir mal angeboten hatte, gemeinsam mit mir den Unterricht zu planen.

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Die Lehrerpersönlichkeit asphaltieren

Baustelle

„Nächstes Halbjahr greifen wir an?“ „Was?“ „Nächstes Halbjahr greifen wir an?“ „Was?“ „Sie haben in allen Kriterien guten Unterrichts noch Bedarf Kompetenzen zu entwickeln. Wir werden jetzt gemeinsam versuchen diese Baustellen zu bearbeiten. Es wird ein hartes Halbjahr und wir werden sehen, wie weit wir kommen werden.“ Ende nächsten Halbjahres wird Fräulein Weisshaupt zum zweiten Staatsexamen zugelassen.

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Durchschaut in zwei Sekunden

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Die Psychoanalyse von Freud versucht die Persönlichkeit aufgrund von Verhalten und Erfahrungen zu erklären. Auf der Suche nach verbogenen Motiven sollte wird versucht unter die Oberfläche zu kommen. Die Motive seien durch das Es, die personifizierten Triebe, und das Über-Ich als sein Gegenspieler die Moral angelegt. Aber auch der humanistische Ansatz ist zu naiv die Persönlichkeit zu erklären. Die Konzepte sind zu unscharf.

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Zugriff verweigert: Wie 5G unser Sushi gefährden könnte

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Das Internet hatte vor kurzem erst seinen dreißigjährigen Geburtstag gefeiert. Damals war noch unvorstellbar wie sich die Technologie entwickelt. Damals hatten nur einzelne Personen einen Standrechner zu Hause. Für einen Preis von 4500 $ war der erste Rechner zusammen mit einem Nadeldrucker zu haben. Inflationsbereinigt müsste ein solches Gerät etwa 7800 $ kosten. Beim aktuellen Umrechnungskurs ergebe dies etwa 6900 €. Das ist deutlich mehr als heutige Endspielgeräte. Etwas später kam der erste mobile Rechner auf den Markt. Dieser kostete ohne Drucker nur 3500 $ und hatte eine stolze Masse von 14 kg.

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Das Bedeutsame im Zwang

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Auch wenn Lehrer sich freiwillig entschieden haben ihr komplettes Leben in der Schule zu verbringen, sofern wir die Universität abziehen, wo gerade die verschulten Studiengänge sich häufig nicht mehr wesentlich von Schule unterscheiden, sollte uns Lehrkräften stets bewusst sein, dass Schüler primär nur in die Schule gehen um ihre Mitschüler wieder zu sehen und sekundär um gute Noten abzuholen. Damit übt Schule immer einen Zwang für die Heranwachsenden aus.

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Praktikum mit Aussicht

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Mögen die Spiele beginnen. Ich bin jetzt im Ausland. Ich habe meinen Wohnort verlassen. Ich bin jetzt 450 km entfernt von meinem Freundeskreis. Plötzlich wieder im Referendariat. Plötzlich wieder Mittelschicht. Oder doch nicht? Nun gut, auferstanden aus den Ruinen der Arbeitslosigkeit und der Zukunft zugewandt. Im Referendariat bekomme ich etwa 1300€, wovon noch die Krankenkasse bezahlt werden muss. Das macht netto etwa 1200€. Damit gehöre ich zur unteren Mitte der Gesellschaft

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