Bretter, die das Lernen bedeuten

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Nach einigen kleineren Pannen ist es mir heute an meiner neuen Schule endlich gelungen guten Unterricht zu machen. Ich weiß jetzt, wo meine Schüler stehen und ich bin endlich von dem Irrglauben abgerückt, dass der Frontalunterricht an sich schlecht zu bewerten ist. In seiner Metametastudie hatte Hattie herausgefunden, dass es besonders für leistungsschwächere Schüler lernwirksam ist, wenn sie direkte Instruktion erhalten, wie sie etwas lösen können und das als Modell für neue Probleme anwenden können.

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Der Lernprozess und das Elternhaus

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Lernen ist es höchst komplexer Prozess, der viel Anstrengungen und Konzentration benötigt. Häufig führt dieser Prozess auf den Seiten der Lehrer und der Schüler zu Frustration. Was hilft ist Kommunikation und gegenseitige Rückmeldung. Zudem sollte ein Klima erzeugt werden, in welchem die Schüler keine Angst vor Fehlern haben. Zum Lernprozess gehört das Fehlermachen dazu.

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Weiterüben

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Schon damals als junges Mädchen, als ich noch zur Schule ging, war mir klar, dass es die wenigstens Lehrer schaffen menschlich in Ordnung zu sein und fachlich kompetent zu sein. Einige Tage nach dem Scheitern beim Erstversuch fühlte ich, wie versucht wird meine Ecken und Kanten glatt zu hobeln. Betrachtet mit etwas mehr Distanz und einem anderen Blickwinkel fragte ich mich meine Berufung und meine Motivation sind.

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Selbstoptimierung XVIII – Rückmeldung der Schüler

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Fast jeder Mensch sehnt sich nach Aufmerksamkeit. Das kann besonders im Klassenzimmer zu äußerst seltsamen Auswüchsen führen. Ich werde daher versuchen die Unterrichtsstörungen nicht mehr als Angriff auf meine Autorität werten, sondern als Schrei um Aufmerksamkeit. Nichtsdestotrotz werde ich diese Unruhen in meinem Klassenzimmer nicht dulden. Aber statt nur zu konditionieren, werde ich versuchen ihnen einen anderen Rahmen zum Erlangen der Aufmerksamkeit ermöglichen. Zum einen werde ich versuchen meine Rückmeldungen auf allen drei Ebenen zu formulieren.

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Selbstoptimierung XVII – Rückmeldung des Lehrers

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In den letzten Halbjahren hatte ich häufig meinen Unterricht gut vorbereitet, allerdings war es häufig unruhig in meiner Klasse, wofür ich meine mangelhafte Klassenführung verantwortlich machte. Die Klassen wurden häufig unruhig und es wurde häufig unerträglich Unterricht zu geben. Im Examen wurde mir dann noch einmal vor Augen geführt, dass mein Unterricht an den Bedürfnissen der Schüler vorbei gehe.

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Selbstoptimierung IX – Die Schülerperspektive

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Klassenführung und kognitive Aktivierung gehören zusammen und bilden gemeinsam mit konstruktiver Unterstützung die drei Säulen guten Unterrichts. Für eine gute Klassenführung ist es notwendig, dass die Lehrer-Schüler-Beziehung angemessen ist. Diese Beziehung ist zwar von einer Asymmetrie geprägt, weil der Lehrer mehr Wissen und Macht hat als die Schüler, aber trotzdem muss auch der Lehrer an einer guten Beziehung interessiert sein. Zum Einen bildet sie für die Schüler die Quelle der psychischen Widerstandskraft, aber zum anderen ist die Beziehung auch für den Lernerfolg.

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Mit der Schule ist es wie mit der Medizin

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Der durch seine Beiträge zur PISA Studie bekannt gewordene Baumert behauptet, dass die Variation von Unterrichtsarrangements dem Unterricht Farbe gebe, sei unschädlich, nützt aber nicht viel. Schon Paracelsus erkannte, dass alle […] Dinge Gift [sind], und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei. Auch wenn Unterrichtsanordnungen keine Dinge im klassischen Sinne sind, lässt sich diese Sicht auch auf die Variation von Anordnungen übertragen. Es ist gut, wenn die Lehrkraft eine Vielzahl von Dingen kennt, aber keiner der gegangenen Wege sollte den Anspruch erheben, dass es das Maß aller Dinge sei.

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