Trümmer der Bedürdnispyramide

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Auch heute etwa knapp ein Jahr nach dem Verfassen eines Textes, warum ich mich entschlossen habe Lehrerin zu werden, geht es mir heute nicht deutlich anders. Ich war erfüllt voller Revolutionsgeist. Ich wollte etwas ändern. Und heute stehe ich vor den Trümmern meiner Bedürfnispyramide.

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Baden gehen im Nebel

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Ursprünglich wollte ich mal Neurowissenschaftlerin werden. Es war für mich unbedeutend, dass dort nur Kurzzeitverträge vergeben werden. Meine beiden Abschlussarbeiten hatte ich in der Neurobiologie geschrieben. Ich wollte verstehen, wie wir aus Atomen bestehend, in der Lage sind dies zu erfassen und darüber nachzudenken. Und das alles, ohne, dass wir die Atome mit unseren Sinnen erfassen können. Jedes Atom für sich ähnelt einem Baustein, wie Lego, der zusammengesetzt eine neue Figur abbildet. Lego und wir bestehen beide aus Kohlenwasserstoffen. Bei uns haben sich noch andere Elemente dazu gesellt, aber wir sind im Gegensatz zu den Legosteinen ein Haufen mit einem Bewusstsein.

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Mutter Erde die Hand reichen

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Die Frage nach dem Ursprung des Leids ist eine sehr alte. Bereits in der Bibel wird die Geschichte von Hiob erzählt. Im Kern geht es um die Frage, ob die Frömmigkeit eines Menschen mit Glück belohnt werden könnte, oder ob eben das empfundene Glück zur Frömmigkeit beitragt. Daher wetten Gott und der Teufel, dass Hiob auch weiterhin gläubig bleibt, selbst wenn Hiob das Leben zur Hölle gemacht werde und er eine Hiobsbotschaft nach der anderen erhält. Ihm wird also unschuldig großes Unglück gebracht. Zunächst verliert Hiob eine Menge Materielles, aber der Schrecken macht auch vor seiner Familie nicht halt. Und er verliert sie und erst am Ende als alles verloren scheint, greift Gott ein und schenkt ihm Genesung, eine neue Familie und vermehrten Reichtum.

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Ziellose Zellenhaufen

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Wir werden die Existenz von Gott nie beweisen oder widerlegen können, solange wir noch ein Teil dieser Welt sind. Doch die Idee, dass es einen Gott gibt, der hinter allem seinen Meisterplan hat, lässt sich zum einen in der Frage nach dem Leid zweifelhaft erscheinen. Aber auch wenn wir das Leid als Folge des freien Willens sehen, dann zeigt sich gerade in der Evolution, dass es keinen Meisterplan gibt. Die besten Beispiele dafür sind zum einen das Auge, welches zwar komplex ist, aber voller Konstruktionsfehler, zum anderen ist dies auch die Entwicklung von Antibiotikaresistenz von Bakterien. Die Einzeller entwickeln sich also weiter. Und das kann schon so kurz nach der Entdeckung der Antibiotika gezeigt werden.

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Nichts ergibt einen Sinn in der Biologie ohne den Blickwinkel der Evolution

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In der Biologie geht es immer nur um Sex. Dabei ist es völlig gleich ob wir uns in der Populationsökologie befinden oder in der Neurobiologie. Einige Tierarten haben Männchen buntes Federkleid entwickelt, um Weibchen zu beeindrucken. Bei anderen Tierarten bekämpfen sich Männchen direkt, um Weibchen zu beeindrucken.

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