In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

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Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Auch in der aktuellen Debatte um Hartz IV und das menschenunwürdige Sanktionieren oder die Grundrente verrennen wir uns schnell in Grundsatzdiskussionen. In was für einer Gesellschaft wollen wir leben? Vergessen wir für einen Moment die Zahlen. Bevor wir ein vollständiges Konzept ausarbeiten, sollten wir uns fragen, wie wir den Hunger nach Gerechtigkeit stillen können. Hinter all den Fragen steht: Was ist der Mensch?

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Die rote Königin

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Bild von JL G auf Pixabay

Was ich mich gerade frage, ist was hat das alles für einen Sinn? Was will ich erreichen? Wer will ich sein? Und dann möchte ich mich nicht mehr mit Gerechtigkeit auseinandersetzen müssen. Dann ist mir Politik egal. Ich bin eine verfluchte Idealistin, die an der Realität scheitert. Und das bei klarem Bewusstsein. Nur die Fragen bleiben in meinem Kopf und ich hoffe darauf eine Antwort zu finden. Und doch betäube ich mich mit Nichtigkeiten und Alkohol.

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Zeitlose Neurotransmitter

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Bild von Enrique Meseguer auf Pixabay

Es spricht schon für sich, dass ich den Beginn des Artikels immer wieder gelöscht habe, weil ich mit ihm unzufrieden war. Auf der Reise ins Irrationale geht es heute um Emotionen. Häufig werden sie als Gegenspieler zu unserem Verstand gesehen. Ich selbst würde mich eher der Fraktion des Verstandes zuordnen mit allen seinen Konsequenzen. Rationale Menschen sollen unglücklicher sein. Es fällt mir bisweilen auch schwer über meine Gefühle zu schreiben. Um so interessanter war die Reise ins Irrationale, wo ich erfahren habe, wie sehr uns die Gefühle noch steuern, auch wenn die Neurotransmitter schon lange abgebaut sind.

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Rostige Kopfzierde

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Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay

Wer Haimart regelmäßig konsumiert, sollte schon aufgefallen, dass wir dem Kapitalismus sehr kritisch gegenüberstehen. Hervorzuheben ist ebenfalls das Gespräch zwischen der Zeit und Kühnert vom 1. Mai 2019. Konkret geht es Kühnert darum, dass wir die Bedürfnisse der Menschen wieder mehr in den Vordergrund rücken. Dabei müssten alle Akteure der Gesellschaft demokratisch legitimiert sein. Generell lehnen wir das Bestreben im Kapitalismus ab. Die neoliberale Ideologie gibt vor, dass sie keine ist, sondern nur die Leistung jeden einzelnen in den Fokus nimmt.

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Stummer Schrei nach #sozialerGerechtigkeit

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Bild von Prawny auf Pixabay

Heute war ein interessanter Tag. Ich hatte eine ausführliche Diskussion zum Mietenwahnsinn in Berlin und dem Mietendeckel. Meine Position, dass bei einem unelastischen Gut wie dem Wohnen nicht dem Markt freie Hand gelassen werden sollte, wurde von scheinbar netten Kleinvermietern klein geredet. Sie hatten mehrmals versucht meine Unzufriedenheit auf das System umzulenken. Ich solle mir doch die Gehälter unserer Abgeordneten ansehen. Gleichzeitig forderten sie von den Politikern aber Anreize ihre Wohnungen klimafreundlicher zu sanieren. Einer hatte sogar versucht Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit gegeneinander auszuspielen. Ein anderer versuchte mir zu erklären, dass ich doch Mehrwert schaffen sollte, statt zu zwitschern.

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Angst als Herrschaftsform

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Bild von Gordon Johnson auf Pixabay

Schon mehrmals wurde hier über den Zustand unserer sogenannten Demokratie hingewiesen. Längst ist der öffentliche Debattenraum wüst und leer. Die Zentren der Macht werden vernebelt. Der Neoliberalismus hat nicht nur die Märkte entfesselt, sondern auch mit ihm unsere Ängste. Die Ängste befeuern das System und verzerren unser systematisch Selbstbild, welches unsere Unzufriedenheit stärkt. Doch diese Unzufriedenheit ist ohne gesamtgesellschaftliche Adressaten.

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Feuer und Flamme für Gerechtigkeit

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Bild von Enrique Meseguer auf Pixabay

Als ich heute unterwegs war, habe ich dem Gespräch dreier junger Frauen gelauscht. Sie unterhielten sich über Vergewaltiger und darüber, dass es ja eine himmelsschreiende Ungerechtigkeit sei, dass jemand der das Leben von vielen Menschen so zerstöre oder gar auslösche, dann in einem Fall mit nur dreizehn Jahren bestraft wurde.

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