Schiffbrüchig auf dem #Fleischmarkt

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Im Gegensatz zu früher ist es heute durch aus üblich für seinen beruflichen Werdegang seine Heimat zu verlassen. Dabei werden wir von unseren alten Freundeskreisen entwurzelt. Zwar ist es auch mal wieder interessant in eine neue Stadt zu kommen, neue Erfahrungen zu machen, aber die Freundschaften werden brüchiger. Zwar können wir neue Bekanntschaften knüpfen, aber es schleicht sich eben auch das Gefühl ein ersetzbar zu sein. Aber letztendlich zahlt den Preis der beruflichen Mobilität auch die Liebe.

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Zweite Reise ins Irrationale

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Schon einmal hatte ich mit dem Buch Denken hilft zwar, nützt aber nichts“ von Ariely die Expedition in die Wirren des Irrationalen gewagt.Dabei sind wir gemeinsam über unsere Irrtümer gestolpert und lernten wie leicht unser Verstand verwirrt werden kann und welche Nachteile das mit sich bringt. Nun werden wir gemeinsam eine neue Exkursion mit dem Reiseführer „Wer denken will, muss auch fühlen.“

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Tanz um das kalte Feuer

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Dass ich an eigenem Körper erfahren habe, wie leicht der eigene Verstand mit ein wenig gelbem Pappmaché verwirren lässt, ist doch erschreckend. Dass sich die Nachfrage durch einen hohen Preis manipulieren lässt, war auch dem Perlenkönig Salvador Assael aufgefallen. Begonnen hatte er sein Geschäft mit gewöhnlichen weißen Perlen. Dann kam er durch einen Zufall auf die Idee, auch schwarze Perlen zu verkaufen. Doch es gab keinen Markt dafür: Er blieb auf den Perlen sitzen. Ein Jahr später suchte er besonders schöne Perlen aus und ließ sie mit einem übertrieben hohen Preis bewerben. Und tatsächlich: Danach lief das Geschäft.

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Im Fluss des Seins

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Die frühe Psychologie unter Freud hat gescheitere Persönlichkeiten betrachtet und Maslow hat eher die Biografien von extrem erfolgreichen Menschen ausgewertet. Moderne Ansätze legen den Fokus eher auf das Mittelmaß und legen bei der Persönlichkeitsforschung den Schwerpunkt auf die Interaktion von Situation und Person. Sie betrachtet das Verhalten als erlernt durch Konditionierung, Beobachtung und mentale Prozesse. Das Verhalten steht in wechselseitiger Abhängigkeit von der eigenen kognitiven Bewertung und der Umwelt. Anhand drei Beispiele soll verdeutlicht werden, wieso die Frage nach dem Sein der eigenen Person viel komplexer ist als die Frage nach dem Huhn oder dem Ei.

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Im Spiegel ein leeres Gesicht

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Dieses Wochenende war ich bei alten Studienfreunden zu Besuch bei einem Spieleabend. Auch wenn es sich es fast wie früher angefühlt hat, hatte mich der Besuch etwas aufgewühlt. Zu meiner Studienzeit waren wir auf einem Level. Wir hatten ähnliche Wünsche und Bedürfnisse. Heute sind sie Eltern eines zweijährigen Kindes. Wir haben viel über früher geredet und meine vorletzte Beziehung. Er meinte, was bei uns falsch gelaufen sei. Komisch war es nur, dass er mir das nicht gesagt hatte, als ich ihn damals um Rat gefragt hatte. Im Alter wird man womöglich weiser.

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Moderne Sklaverei

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Weil ich im Januar nur geringfügig gearbeitet habe, hatte ich Hartz IV beantragt, weil ich von meinem Gehalt als Nachhilfelehrerin nicht leben konnte. Nun zwei Monate später entscheidet mein Arbeitsamt, dass ich gar nicht arbeitslos war im Januar. Ich habe doch als Nachhilfelehrerin und als Referendarin gearbeitet. Dabei habe ich dem Arbeitsamt meine Ernennungsurkunde geschickt, aus welcher hervor geht, dass ich erst ab Februar arbeite. Als Beamtin wurde ich nur schon am 31.01. im Voraus bezahlt. Es gelte aber das Zuflussprinzip. Ich habe im Januar Geld bekommen und damit nicht mehr arbeitslos.

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