Zu unvernünftig für den #Neocortex

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Bild von Vishnu R auf Pixabay

Dass unsere Leistung von Anreizen abhängt ist allgemein bekannt. Dass die Leistung bei zu großen Anreizen abnimmt, ist schon erstaunlich. Aber es gibt noch einen zweiten Einfluss auf die Leistung, der häufig unterschätzt wird: Fühlen wir uns von Artgenossen beobachtet, dann sinkt unsere Leistung.

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Diabetes als evolutionärer Vorteil

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Bild von Pezibear auf Pixabay

Glukose ist der für den Körper der wichtigste Einfachzucker. Er wird von dem Hormon Insulin abgebaut. Der Zucker Glukose dient den Zellen als Energielieferant. Er wird über das Blut transportiert. Besonders das Gehirn hat einen großen Bedarf an Glukose. Besonders nach geistiger oder körperlicher Anstrengung braucht das Gehirn den Zucker. Anzeichen für einen Mangel an Zucker sind unter anderem Schwitzen, Zittern, Herzklopfen, Unruhe, Reizbarkeit, Heißhunger, Konzentrationsstörungen, Sehstörungen oder Benommenheit. Umgangssprachlich wird der Mangel an Zucker auch Unterzuckerung genannt. Für gewöhnlich gelingt es dem Körper mit dem Hormon Glukagon wieder den normalen Zuckerspiegel wiederherzustellen. Ansonsten drohen Bewusstseinslosigkeit und der Tod.

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Mit der Schule ist es wie mit der Medizin

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Der durch seine Beiträge zur PISA Studie bekannt gewordene Baumert behauptet, dass die Variation von Unterrichtsarrangements dem Unterricht Farbe gebe, sei unschädlich, nützt aber nicht viel. Schon Paracelsus erkannte, dass alle […] Dinge Gift [sind], und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei. Auch wenn Unterrichtsanordnungen keine Dinge im klassischen Sinne sind, lässt sich diese Sicht auch auf die Variation von Anordnungen übertragen. Es ist gut, wenn die Lehrkraft eine Vielzahl von Dingen kennt, aber keiner der gegangenen Wege sollte den Anspruch erheben, dass es das Maß aller Dinge sei.

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Fremdbestimmter Fundamentalfeminismus

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Im Kampf gegen das kranke System mit dem Kapitalismus und auf der verzweifelten Suche nach Alternativen hatte weder das Grundeinkommen, noch das Freigeld sich als mögliche Lösungen herausgestellt. Nach längerer Suche wandten wir uns dann dem Feminismus zu. Das Grundübel unserer Gesellschaft sei im Patriarchat zu finden. Ausgehend von dem Urverbrechen des Frauenraubs und der Versklavung der Frauen sei die aufgezwungene Vaterschaft der Grund für die Unfreiheit aller Geschlechter. Das Erbrecht hatte Söhne bevorzugt und das System stabilisiert. Der Mensch hat das Grundbedürfnis nach bedingungsloser Liebe, die ihm nur eine Sippe leisten könnte.

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Zynismus mit Zyankali

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Es ist 11:55. Längst ist Greta Thunberg zu einem Promi geworden. Dabei zog sie vor etwa einem halben Jahr in den Streik fürs Klima. Sie beschloss freitags nicht mehr zur Schule zu gehen bis die Politik das Klimaabkommen von Paris umzusetzen. Längst wird Greta für die einen Menschen als Heldin, oder gar als Prophetin verehrt. Andere sehen in ihr die Personifizierung der Klimareligion.

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Mutter Erde die Hand reichen

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Die Frage nach dem Ursprung des Leids ist eine sehr alte. Bereits in der Bibel wird die Geschichte von Hiob erzählt. Im Kern geht es um die Frage, ob die Frömmigkeit eines Menschen mit Glück belohnt werden könnte, oder ob eben das empfundene Glück zur Frömmigkeit beitragt. Daher wetten Gott und der Teufel, dass Hiob auch weiterhin gläubig bleibt, selbst wenn Hiob das Leben zur Hölle gemacht werde und er eine Hiobsbotschaft nach der anderen erhält. Ihm wird also unschuldig großes Unglück gebracht. Zunächst verliert Hiob eine Menge Materielles, aber der Schrecken macht auch vor seiner Familie nicht halt. Und er verliert sie und erst am Ende als alles verloren scheint, greift Gott ein und schenkt ihm Genesung, eine neue Familie und vermehrten Reichtum.

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Ziellose Zellenhaufen

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Wir werden die Existenz von Gott nie beweisen oder widerlegen können, solange wir noch ein Teil dieser Welt sind. Doch die Idee, dass es einen Gott gibt, der hinter allem seinen Meisterplan hat, lässt sich zum einen in der Frage nach dem Leid zweifelhaft erscheinen. Aber auch wenn wir das Leid als Folge des freien Willens sehen, dann zeigt sich gerade in der Evolution, dass es keinen Meisterplan gibt. Die besten Beispiele dafür sind zum einen das Auge, welches zwar komplex ist, aber voller Konstruktionsfehler, zum anderen ist dies auch die Entwicklung von Antibiotikaresistenz von Bakterien. Die Einzeller entwickeln sich also weiter. Und das kann schon so kurz nach der Entdeckung der Antibiotika gezeigt werden.

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Nichts ergibt einen Sinn in der Biologie ohne den Blickwinkel der Evolution

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In der Biologie geht es immer nur um Sex. Dabei ist es völlig gleich ob wir uns in der Populationsökologie befinden oder in der Neurobiologie. Einige Tierarten haben Männchen buntes Federkleid entwickelt, um Weibchen zu beeindrucken. Bei anderen Tierarten bekämpfen sich Männchen direkt, um Weibchen zu beeindrucken.

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