Die Kosten offener Entscheidungen

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Bild von Arek Socha auf Pixabay

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Ganz gleich, ob es sich um das Anbahnen einer neuen Romanze geht und wir sie mit unserer alten nur noch rudimentär funktionierenden Beziehung vergleichen oder ob wir überlegen, ob wir einen Jobwechsel in Betracht ziehen. Wir tun uns damit schwer, aber nach reichlich abwägen, sollte man doch meinen, dass wir rational handeln, oder?

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Zwischen zwei Welten

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Bild von Sasin Tipchai auf Pixabay

Stell dir mal vor, dass du seit einigen Wochen deinen neuen Schwarm triffst. Beim ersten Treffen wart ihr einen schönen Eisbecher schlemmen, beim zweiten Treffen wart ihr zusammen im Kino und just in diesem Moment seid ihr essen in einem edlen Sushi-Restaurant. Du hältst die Speisekarte in der Hand und überlegst dir, was du speisen möchtest. Wie würdest du reagieren, wenn dein Schwarm dir vorrechnet, wie viel Geld das Alles schon gekostet hat. Der Sex bleibt wohl aus, und alles wäre alles viel einfacher gewesen, wenn du direkt ins Rotlichtmilieu gegangen wärst. Andersherum wird eine Prostituierte nicht auf ewige Liebe warten.

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Tanz um das kalte Feuer

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Bild von roegger auf Pixabay

Dass ich an eigenem Körper erfahren habe, wie leicht der eigene Verstand mit ein wenig gelbem Pappmaché verwirren lässt, ist doch erschreckend. Dass sich die Nachfrage durch einen hohen Preis manipulieren lässt, war auch dem Perlenkönig Salvador Assael aufgefallen. Begonnen hatte er sein Geschäft mit gewöhnlichen weißen Perlen. Dann kam er durch einen Zufall auf die Idee, auch schwarze Perlen zu verkaufen. Doch es gab keinen Markt dafür: Er blieb auf den Perlen sitzen. Ein Jahr später suchte er besonders schöne Perlen aus und ließ sie mit einem übertrieben hohen Preis bewerben. Und tatsächlich: Danach lief das Geschäft.

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Geprägt von märchenhaften Feuern

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Bild von 1980supra auf Pixabay

Unsere Elitendemokratie wird häufig mit dem Ammenmärchen, dass jeder seines Glückes Schmied sei. Wir würden in einem Land leben, indem sich Leistung gewürdigt werde und ein jeder vom Tellerwäscher sich zum Millionär hocharbeiten könnte. Unterfüttert wird das wunderbare Konstrukt mit dem goldenen Kleinod von den zwei entgegengesetzten Kräften Angebot und Nachfrage. Weiterlesen „Geprägt von märchenhaften Feuern“

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