akuter #Lehrermangel in der Hauptstadt

Der Wahlberliner

Während hoffentlich gerade ganz viele, die uns lesen, in Neukölln unterwegs sind, machen wir ein wenig Pause mit dem #Mietenwahnsinn – um einen weiteren Missstand in Berlin zu beleuchten.

Der Beitrag entstand schon zu Beginn des Schuljahres 2018/2019 und sollte einen größeren gesellschaftspolitischen Kontext gesetzt werden – doch die Ausrichtung des Wahlberliners auf das Wohnungsproblem hat nun dazu geführt, dass wir uns zur Verkürzung entschlossen haben und uns rein auf die Angaben zum Berliner Fail der öffentlichen Schulen konzentrieren.

Außerdem haben wir jüngst Kontakt zu einer Lehrerin bekommen, die in der Schule und um die Schule kämpft und darüber schreibt. Daher hat das, was wir unten mit eher abstrakt wirkenden Zahlen wiedergeben, nun auch wieder einen aktuellen, persönlichen Sound.

Es werden neue Schulen gebaut, sogar eine öffentlich-private Partnerschaft dafür auf den Weg gebracht, damit Sanierung und Neubau schneller gehen, das Schulbauprojekt ist eines der ambitioniertesten Vorhaben von 2RG…

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@IWF warnt vor #Ungleichheit in #Deutschland

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Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Deutschland- Ungleichland: Daran haben wir uns gewöhnt. Vor einem Jahr zeigte 3Sat wie groß die Schere zwischen arm und reich auseinander klafft. Passend dazu empfahl vor einigen Tagen das Haimart Kollektiv einen Vortrag von Mausfeld. Wir sollen glauben, dass wir noch immer im Paradies sind und dass unser System des neofeudalen Kapitalismus alternativlos ist. Dazu sind wir auch gern bereit uns weiter in links und rechts spalten zu lassen und in aktuellen Anlässe gegeneinander ausspielen zu lassen und merken gar nicht, dass das Paradies nur ein Hologramm ist und wir für seinen Strom noch in die Pedalen treten müssen.

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Wohin des Weges?

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Die Pfingstferien waren eine gute Zeit zum Nachdenken. Bin ich glücklich und kann ich das Referendariat schaffen? Was erwarte ich vom Leben? Bin ich glücklich, wenn ich das Referendariat schaffe? Es fällt mir schwer eine Führungskraft zu sein. Ich habe mich dann über demokratische Schulen informiert. Das sind Schulen, wo die Schüler in kleinen Klassen selbst entscheiden, was sie lernen wollen. Wie das genau funktionieren soll, ist mir noch unklar, aber es klingt prinzipiell nach einer interessanten Utopie, mitten in der Wirklichkeit.

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Hoffnung. Neuanfang. Bärbel. Weisshaupt.

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Als ob meine neue pädagogische Leiterin heimlich mein altes Studienseminar besucht hätte, versuchte sie uns Lehramtsanwärter die Angst zu nehmen, indem sie ihre rosa Wolken ausbreitete. „Unser Land braucht dringend Lehrer und meine Aufgabe ist es ihnen die unbehagliche Zeit im Referendariat so angenehm wie möglich zu machen.“ Sie beschrieb manchmal Negativbeispiele wie die praktische Lehrerausbildung nicht ablaufen sollte. Und da hatte ich dann Rückblenden und fühlte mich an meinen ersten Versuch des Referendariats erinnert. „Lassen Sie sich nicht einreden, dass sie an der Universität nichts gelernt.“

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Keine doppelmoralische Toleranz

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Nach dem Veröffentlichen vieler persönlichen Daten wie Fotos von Familie, Telefonnummern und Adressen von Politikern und Prominente des öffentlichen Lebens wurde häufig von einem demokratiegefährdeten Hackangriff gesprochen. Während im deutschen schon die gestelzte Wortwahl verrät, dass wir Deutsche gerade gelernt haben im Neuland zu laufen, wird im Chinesischen ein solchen Vorgehen als Menschenfleisch Suche genannt.

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Selbstständig den Stecker ziehen

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In meiner Erfahrung als Lehrkraft habe ich gelernt, dass besonders Schüler in den Jahrgängen 7 und 8 anstrengend sein können. Auf der einen Seite sind sie gerade dabei ihre Sexualität zu entwickeln und gleichzeitig rebellieren sie. Es ist fraglich wogegen sie sich auflehnen. Im Jahrgang 10 sind sie abgeklärt und respektieren dich, wenn du sie nicht vollständig nervst. Möglicherweise lehnen sich die Schüler einfach gegen das System Schule auf.

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