Welche Werte bestimmen den moralischen Kompass?

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Bild von StockSnap auf Pixabay

Ausgehend von der Werteunion, die am liebsten zurück zu den Werten aus den 1990ern zurück möchte, stellt sich zum einen die Frage, welche das sein sollen und welche heute etwa 20-30 Jahre später die Bevölkerung noch teilt.

Werte sind erstrebenswerte Eigenschaften, welche Orientierung geben. Mit Wertentscheidung ist eine auf Werten gegründete Entscheidung gemeint. Das aus den Wertvorstellungen bzw. Werten einer Gesellschaft geformte Gesamtgebilde wird als Wertesystem oder Wertordnung bezeichnet. Das Geflecht miteinander verknüpfter, aber unterschiedlich gewichteter Werte nennt man Werte-Hierarchie. Enthält eine Werteordnung einen alleinigen Anspruch auf Wahrheit, ist sie das Kennzeichen einer Ideologie.

Zu der Umfrage geht es hier.

4 Kommentare zu „Welche Werte bestimmen den moralischen Kompass?

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  1. Na, ich habe da so etwas wie einen Kalauer,
    der blöderweise verdammt tief geht:

    Wer keine Werte hat, ist wertlos?

    Da kann man sich dan ganze Nächte um die Ohren hauen …
    doch irgendwie ist das Ergebnis immer sehr ernüchternd.
    Die Frage ist dann, was tun?
    Und wo findet man diese „Werte“, welche dann wahrlich tragen?
    Viele scheuen sich dann doch zu suchen, Konditionierungen, Irrungen und auch das Thema: kognitive Dissonanz scheinen dann im Weg zu stehen oder sind dann doch wie eine MAuer — eben wegen der Konditionierungen und der verordneten Sichtweisen und Weltbilder …

    Trauen wir uns, den nicht-tragenden „Dreck“ zu entsorgen??

    Alles Liebe,
    Raffa.

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    1. Manchmal wünscte ich mir, dass ich etwas systemkonformer wäre. Ohne idealistische Werte könnte ich ganz skrupellos in den Konsum fliehen und mich meiner Macht fröhnen. Ich müsste weder Dämonen noch Monster jagen und könnte eben diese für mich tanzen lassen, während ich die Vorzüge des Lebens genösse.

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      1. Ja, das glaubt man/frau,
        daß es dann so „einfach“ läuft – als Lemming oder Zombie – den breiten und „einfachen Weg“ geht.
        Wenn man die Kausalitäten nicht mehr sehen mag oder kann oder will ….
        und man sich über suggerierte Angst dann brav fügt oder so beschnitten und ohne „Selbstvertrauen“ ist, denn schmalen Weg zu gehen, welcher sich blöderweise … als „gesünder“ erweist.

        Na wie fein, daß wir den „freien Willen“ haben …
        und die“Genuß-Bilder“ so schräg propa.gier.t werden.

        Wähle das Leben?

        Raffa.

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        1. Naja, ich kann das nicht wirklich wählen. Das so einzige, was ich an mir schätze ist meine Intelligenz und genießen kann ich gute Musik und gutes Essen.

          Aber gerade die Intelligenz will beschäftigt werden und eben nicht wie ein Zombie alles abnicken. Das wäre wohl einfacher, aber bei meinem Verstand nicht möglich. Wobei das schon traurg ist, da ich wohl glücklicher wäre, wenn ich dümmer wäre-

          Dann hätte ich wohl auch nicht so viele Selbstzweifel und das Hamsterrad würde ich gar nicht in Frage stellen…

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