Selbstoptimierung III – Transparenz

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Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Meine größten Defizite habe ich noch in der Transparenz, der Klassenführung und in der Struktur. Auch wenn immer wieder betont wird, dass es für das Entwickeln von gutem Unterricht keine Patentrezepte gibt, scheint heute mit zumindest ein Serviervorschlag in die Hände gefallen zu sein.

Heute sollten wir im Seminar den Neuen erklären wie guter Unterricht vorbereitet wird. Dazu wurde uns auch mal Literatur an die Hand gegeben. Besonders fruchtbar war darauf die vorbereitende Partnerarbeit, wo wir versuchten gemeinsam Serviervorschläge zum Kochen einer Stunde entwickelt haben.

Für eine gute Unterrichtsstunde sollten zehn Schritte eingehalten werden. Im letzten Halbjahr hatte ich einen zu großen Fokus auf das Fachwissen gelegt. Dies ist zwar auch eine Kompetenz, allerdings muss da Wissen auch angewandt werden, da sonst die Schüler zu Recht fragen, wozu sie das Wissen anhäufen sollen. Gleichzeitig hatte ich zu lehrerzentriert gearbeitet. Ich werde den Schülern nun transparent machen, woran sie eine gute Lösung erkennen. So können sich die Schüler auch besser gegenseitig Rückmeldung geben. Dies entlastet mich und gewährt den Schülern mehr Selbstständigkeit und mehr Selbstwirksamkeit. Dies sollte die Motivation erhöhen und auch dem Klassenklima dienlich sein. Sie können sich dann wirksam fühlen und Anerkennung von der Gruppe und von mir bekommen. Das Barometer zeigt heute 88% an. Ebenfalls neu für mich waren die unterschiedlichen Formen der Ergebnissicherung. Neben dem Stumpfen vergleichen könnten die Schüler gleich ihr Wissen auf ein neues Themenfeld anwenden oder ihren eigenen Lernprozess reflektieren. Auch wenn es sehr banal klingt, habe ich mir bisher zu wenig Gedanken darüber gemacht den Lernzuwachs zu visualisieren. Hierfür ist es notwendig, dass die Schüler üben, also ähnliche Aufgaben immer wiederholen. Erst die Übung macht den Meister.

Ich hatte mir zu wenig den Kopf zerbrochen mit welchen Maßstäben ich denn ein gutes Ergebnis erkennen würde. Das ändert sich jetzt ebenfalls. Ich werde jetzt nicht nur Kriterien entwickeln, woran ich ein gutes Lernprodukt erkenne, sondern diese Kriterien den Schülern vor Anfertigen der Aufgaben mitteilen.

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