#NiewiederCDU? #Großdeutschland versetzt seine Grenze des Sagbaren

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Bild von Sabine Schulte auf Pixabay

Vor 16 Monaten entschieden wir uns die Nachrichtenlage kritischer zu betrachten und die dekontextalisierten Zusammenhänge wiederherzustellen. Es wurde der Dosenöffner an der Sardinenbüchse der Gerechtigkeit geschmiedet. Damals wurde der erste Artikel auf Haimart veröffentlicht. Es war noch unklar, wohin Haimart sich im Haifischbecken schwimmen sollte. Aus dem Gefühl heraus war noch ohne Quellenangabe der erste Artikel entstanden.

Heute versucht Haimart transparenter zu arbeiten. Doch überraschend aktuell ist der Artikel. Nur einige Namen müssten ausgetauscht werden. Mit Struck verlegte Großdeutschland seine Ostfront an den Hindukusch. Heute tost Merz, dass Niemand bestreiten [könne], dass unsere Freiheit auch von offenen Seewegen abhängt. Deshalb würden wir etwas mehr tun müssen für die Offenheit von Handelswegen.

Das Verwirrspiel geht also weiter. Was versteht Merz unter Freiheit? Ist es die Freiheit des Marktes? Sind wir tatsächlich im Neokolonialismus angekommen? Meint er vielleicht, dass wir die Waren verteidigen, die wir gern besitzen würden? Damals irritierte Köhler: „Meine Einschätzung ist aber, dass insgesamt wir auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen negativ durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen. Alles das soll diskutiert werden und ich glaube, wir sind auf einem nicht so schlechten Weg.“ Nach heftiger Kritik ist er dann als Bundespräsident zurückgetreten. Heute bleibt die Empörung aus. Es heißt heute also:

Klassenkampf von Oben. Krieg gegen den Terror. Großdeutschland verstärkt sein Flotte in den Weltmeeren. Merkel bleibt Kanzler. Die Armut wächst. Merkel bleibt Kanzler. Die Causa von der Leyen offenbart eine schwere Demokratiekrise. Die Armut wächst. Großdeutschland will wieder aufrüsten. Kramp-Karrenbauer soll die neue Merkel werden. Die SPD sucht wieder einen neuen Intervallskapitän. Merkel bleibt Kanzler. Das Schlachschiff SPD ist stark angeschlagen. Das SPD streitet, ob es den Rumpf nicht noch rot lackieren sollte. Wer hat uns verraten?

Seit Unzeiten reagieren die gleichgeschalteten Einheitsparteien unser deutsches Land. Seit 1990 steigt andauernd die Zahl der Beschäftigten. Die Schere zwischen Arm und Reich ist so groß wie seit über Hundert Jahren nicht mehr. 1913 gab es noch die sozialdemokratische Partei Deutschlands, die sich versucht hatte das Problem zu lösen. Warum gibt es heute nicht mehr eine solche Partei? Heute wie damals besitzen die reichsten 45 Deutsche Hälfte des Gesamtvermögens der Deutschen. Mittlerweile leben in Deutschland gut 1,1 Millionen, die nicht von ihrer Arbeit leben können. Sie müssen beim Arbeitsamt betteln und ihr Gehalt aufstocken lassen. Wo ist Ihre Version von Deutschland, in dem wir gut und gerne leben, Frau Merkel? Wo ist das gerechte Land, dass Sie uns versprochen haben, Herr Schulz? Was macht eigentlich die Tripplespitze? Ob sie denn den Schulz wieder ausgraben? Es beginnt die neue Staffel von Deutschland sucht den Supervorsitzenden.

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