Diabetes als evolutionärer Vorteil

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Bild von Pezibear auf Pixabay

Glukose ist der für den Körper der wichtigste Einfachzucker. Er wird von dem Hormon Insulin abgebaut. Der Zucker Glukose dient den Zellen als Energielieferant. Er wird über das Blut transportiert. Besonders das Gehirn hat einen großen Bedarf an Glukose. Besonders nach geistiger oder körperlicher Anstrengung braucht das Gehirn den Zucker. Anzeichen für einen Mangel an Zucker sind unter anderem Schwitzen, Zittern, Herzklopfen, Unruhe, Reizbarkeit, Heißhunger, Konzentrationsstörungen, Sehstörungen oder Benommenheit. Umgangssprachlich wird der Mangel an Zucker auch Unterzuckerung genannt. Für gewöhnlich gelingt es dem Körper mit dem Hormon Glukagon wieder den normalen Zuckerspiegel wiederherzustellen. Ansonsten drohen Bewusstseinslosigkeit und der Tod.

Doch der Körper muss sich auch vor einer Überzuckerung schützen. Ist zu viel Glukose im Blut, dann wird das Blut dickflüssiger. Symptome für eine Überzuckerung sind starkes Durstgefühl, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit, Antriebsschwäche, Übelkeit und Schwindel. Kann der Körper den Zuckerspiegel nicht mehr genügend senken, ist er an Diabetes erkrankt. Unbehandelter Diabetes führt zu dickflüssigem Blut, woraus sich viele Folgekrankheiten ergeben. Besonders die Adern in der Netzhaut im Auge sind sehr dünn, was eine Durchblutung bei dickflüssigem Blut erschwert. Dies kann sogar bis zur Erblindung führen. Ebenfalls möglich sind auch Nierenschäden.

Eine gute Durchblutung versorgt den Körper neben dem Energielieferanten Glukose die Organe ebenfalls mit Sauerstoff. Besonders Nervenzellen benötigen viel Sauerstoff, sodass diese sehr schnell beschädigt werden können. Mögliche Folgen sind Herzinfarkt oder Schlaganfall. Beides kann sogar zum Tod führen. Auch die Nervenzellen in den Füßen sind bei Diabetes betroffen: Ein häufiges Kribbeln in den Füßen kann ein Hinweis auf Diabetes sein. Nervenschädigungen in den Füßen sind eine häufige Ursache für Amputationen, um eine Blutvergiftung zu verhindern.

Der Körper ist also gezwungen stets den Zuckerspiegel im Gleichgewicht zu halten, um Über- und Unterzuckerungen zu vermeiden. Dies geschieht durch ein Wechselspiel der Hormone Insulin und Glukagon. Bevor die Menschheit sesshaft wurde und damit ihre Ernährung auf überwiegend zuckerhaltig umstellte, waren die Menschen sogar im Vorteil, deren Körper weniger auf Insulin reagierte Mediziner nennen diese Erscheinung schwächer auf Insulin zu reagieren Insulinresistenz. Bei der zuckerarmen Ernährung war die Gefahr einer chronischen Überzuckerung gering. Auch Fleisch sind geringe Mengen Glukose enthalten. Für den Abbau mussten Körper von Insulinresistenten, also Diabetikern, mehr Insulin ausschütten, welches den Aufbau von Körpermasse, also das Speichern von Eiweißen und Fetten begünstigt hat. Damit hatten diese Menschen einen Überlebungsvorteil, weil sie die Nahrung besser verwerteten und so auch in Zeiten von knapper Nahrung noch genügend Reserven hatten. Heute bei ausreichender Nahrung, die vor allem zuckerreich ist, ist das gute Verwerten von Nahrung ein Nachteil. Menschen neigen zu Übergewicht mit all seinen negativen Folgen: Die Organe müssen mehr leisten, weil sie mehr Gewicht tragen müssen. Dies kann sie an ihre Grenzen und zum verfrühten Tod führen.

Den Effekt, dass Insulin im Blut den Aufbau von Körpermasse begünstigt, nutzen heute Sportler, die sich Insulin spritzen. Es beschleunigt nicht nur die Aufnahme von Kohlenhydraten und aktiviert Gene zum Eiweißaufbau. Bei dieser Methode besteht allerdings die Gefahr der Unterzuckerung.

 

 

10 Kommentare zu „Diabetes als evolutionärer Vorteil

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  1. Na, ist doch toll,
    wie wir uns freiwillig mit diesen „raffinierten“ Füllstoffen umbringen (lassen).

    Ist eigentlich genauso clever,
    wie die Leute mit den geilen, grellen Tattoos,
    welche in der Kosmetikabteilung oder sonstwo schauen,
    daß sie Cremes etc. kaufen mögen, wo bitte schön keine Schwermetalle etc. drin sein mögen –
    sich aber freiwillig mit der Tinte aus unkontrolliertem indischen Anbau
    genau selbige Stoffe unter die Haut spritzen…

    Na, wer über mögliche Folgekrankheiten jetzt sinnieren mag, ist ein Spielverderber, überhaupt und garnanicht tolerant…

    Yepp, läuft – sprach die Elite, welche mit 500 Millionen Sklaven bestens auskommen kann!!
    Na, die Guidestones schon nachgelesen.

    Alles wird gut,
    Raffa.

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    1. Sorry liebe Lehrkraft,

      bin heute wieder mit meinem „salzigen Finger, welcher sich so gerne in Wunden dreht“ unterwegs,
      hatte meinen Sanftmut, samt dem Langmut „verlegt“.

      Ergo kein Thema, wenn du den Kommentar löschen magst –
      ansonsten muß ich fairerweise gestehen, daß ich doch auf kommentierende, antwortende Buchstaben scharf bin.(;_)

      Alles Liebe,
      ich übe noch,
      Raffa.

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      1. Lieber Raffa,

        du solltest mich eigentlich so weit kennen, dass ich überzeugte Demokratin bin und nicht einfach so Kommentare lösche. Ich hatte mir tatsächlich schon diese Steintafeln angesehen. Was da steht ist schon beängstigend. Allerdings frage ich mich warum sollte die Elite ihre Ziele so offensichtlich aushängen, wäre das nicht offensichtlich dämlich?

        Deinen anderen Videovorschlag mit den Kindern habe ich noch nicht angesehen, weil ich noch nicht die Zeit dafür gefunden habe. Ich bin erst einmal dabei das Themengebiet Ernährung zu strukturieren und veröffenliche hier einige Erkenntnisse.

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    2. Tattos sind tatsächlich interessant. Ich gaube sie rühren aus dem Wunsch individuell zu sein und etwas zu haben, was bleibt. In unserer heutigen Zeit ist alle so schnelllebig. Passt aber nicht ganz zum Thema Ernährung. (-:

      Es ist vermutlich einfacher für die Elite, denn dann muss sie weniger teilen. Und die Auserwählten können froh sein, dass sie noch eine Lebensberechtigung bekommen haben. Kennst du zufällig die Serie Utopia? Die kann ich dir dazu empfehlen.

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          1. Hinterm „ersten Vorhang finden wir die Jungs und Mädels vom „Deep State“, doch die haben auch noch den konservativen Flügel der Evangelikalen am Start – und dann kommen noch nahezu standardmäßig die „Freimaurer“ als alles umschließendes Mäntelchen dazu.
            Vielleicht magst du ja noch hinter den zweiten Vorhang schauen…
            doch recherchier mal selbst!!

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