Politik ist wie Sport

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Bild von marcelkessler auf Pixabay

Soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz sollten Hand in Hand gehen, um auch in Zukunft noch große Schritte machen zu können. Und immer wieder dröhnt aus den Medien der gleiche Einheitsbrei, dass der Umweltschutz nicht zu Lasten der Wirtschaft funktionieren könne. Ein mancher warnt bereits vor dem Erstarken der Grünen, die mit ihrer Ökodiktatur das Grüne Reich aufbauen wollen.

Trotz dieser diffusen Ängste und den hohen Idealen werden wöchentlich nur die Länge des Balkens zur Sonntagsfrage verglichen. Die Politiker eilen wie in einem Pferderennen von einem Etappensieg zum nächsten und werfen dabei die Last der Inhalte ab. Über die Reiter wird berichtet wie über Promis. Doch die demokratische Mitbestimmung beschränkt sich auf das Kreuz setzen zu den Wahlen. Dabei hetzen wir von einer Schicksalswahl zur Nächsten und die Entscheidungen werden in Hinterzimmern getroffen. Bloß das Volk nicht mit Informationen füttern, denn Ein Teil davon würde die Bevölkerung verunsichern. Politik ist wie Sport, nur mit anderen Drogen. Geld fettet das Getriebe.

23 Kommentare zu „Politik ist wie Sport

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  1. Die Eliten haben die Errungenschaften ihrer Manipulation,
    Ihre Bilder und Mittel nur mit einem neuen Face-lift versehen und agieren seit Hunderten von Jahren mit dieser Masche. Gibt es faktisch einen Unterschied zwischen dem „Brot und Spiele“ des antiken Rom und der postmodernen Gesellschaft von heute?

    Die Strippenzieher sind die gleichen, setzen sie jedoch jetzt auf das „grüne“ Pferd, füttern und striegeln es, manipulieren deren Präsentation, helfen hinein in die besten „Startlöcher“ und legen ein wenig Hand an den Ausgang des Rennens, ähh Wahlen! – bevor du „bellst“, gedenke Herrn Tucholski: Würden Wahlen etwas ändern ….!!!

    Sie besetzen auch wunderbar Begriffe, Werte, „Wahrheiten“, mit dem sie das Stimmvieh verwirren und steuern. Wollten im alten Rom noch ein paar Machthaber ein Pferd (so wird überliefert) für die Wahl zum Senator nomminieren, so haben wir schon „richtige“ Schauspieler in „entscheidenden Positionen“ erleben dürfen, siehe Ronald Reagan. Auch der aktuelle Darsteller in diesem Amt hatte schon vor KJahren seinen Auftritt bei den Simpson´s (und wir sind so blöd und echauffieren uns über Nebensächlichkeiten und Oberflächlichkeiten).
    Mr. Clooney wir djetzt für die vermeindlich „andere Seite“ in Position gebracht – nein, wir sind aufgeklärt, intellektuell und politisch bewndert, nicht wahr!!!

    Sorry, werte HAimart, ich muß in einem fort schmunzeln, weil keiner auch nur einen klitzekleinen Blick hinter die Kulissen wirft …

    Bei der Öko-Diktatur bist du nah dran, diese unterwanderten grünen Vögel spielen wunderbar nach Skript – hast du dich gefragt, wer denn dies, samt der Umsetzung und all der „tollen“ Kulissen“ so geschrieben hat?
    Hatte ich dir den Tip schon reingereicht – auf das dort mal recherchiert und nachgelesen wird?

    Also, tun wir nicht so dummm und blöd,
    wie man uns haben möchte!
    Denn auch hier gilt, wir sind viel mehr — und bitte jetzt wieder nicht in die „politischen, wohl ausgesuchten Fallen tappen“, sondern das eigene Potenzial pflegen, strahlen und verströmen lassen …

    Alles Liebe (!!!),
    Raffa.

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    1. Der Unterschied ist, dass die Herrscher jetzt unsichtbar agieren. Es ist wie ein Kampf gegen Schatten im Dunkeln. Sie sind wie Geister. Und ich denke ihnen it tatsächlich egal, welches Pferd das Rennen gewinnt. Wer das Pferd füttert, bestimmt, wo es lang geht.

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      1. Danke für deine Worte, die erkennenden …

        Jedoch, so sehr im Unsichtbaren und Dunkeln agieren sie nicht.
        Man kann sie und ihre Pläne, Agenden? sehr leicht finden.
        Dein Bild von den „Geistern“ ist stark, wie besonders treffend – auch hier lohnt es sich, mal tiefer zu buddeln.
        Und auch dein letzter Satz ist ein Volltreffer und sorgt für weiteres Kinnladen nach unten klappen, wenn man „bedenkt“, daß ihnen Staaten, Nationen, Völker, Religionen und auch Ideologien (außer ihrer „versteckten“) so sch…egal sind. Sie nutzen diese eben nur nach Bedarf und eben zur Zielerreichung.

        Füttern wir unseren Geist
        und hier bitte auch im übertragendem Sinne den „richtigen Hund“!

        Alles Liebe,
        Raffa.

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        1. Aber eben das ist ja das frustrierende. Auch wenn sie im Dunkeln agieren, sind ihre Agenden offenkundig sind, sind die Schatten nicht zu fassen.

          Mit weindenen Auge schaue ich zur Schweiz. Dort gibt es Volksentscheide, also mehr direkte Demokratie, aber dort scheint das System auch nicht groß anders zu sein. Die Volksentscheide, die ich mitbekomme, gehen auch so für die Neofeudalherren aus.

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          1. Ja, wie wahr und traurig,
            sie haben sich auf dem ganzen Planeten breit gemacht…

            Aber bitte nicht verzagen, diese „Spezies“ bedürfen unser Energien, denn ohne sind sie ganz schnell weg.
            Ergo, müssen wir NUR?! Nein sagen –
            oder wie Herr Clauss mal sprach:
            Benutzen sie deren Geld nicht mehr!!! – Doch, haben sie das schon mal Probiert??!!!

            Der alte Schiller hat neben der „Glocke“ noch etliches mehr auf der Pfanne:
            „Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.“

            Johann Christoph Friedrich von Schiller

            Ergo, „Revoluzzer-Braut“, auf geht es,
            Raffa.

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          2. Aber eben das ist ja das Problem. Ich bin viel zu sehr Teil des Systems. Ich kann nicht einfach aufjhören ihr Geld zu benutzen, weil ich kein Landbesitz habe um micht autark zu machen. Und auch alternative Währungen wie das Freigeld und Regionalgeld vergrößern wohl auf Lange Sicht die SIcht die Ungleichheit.

            https://haimart.wordpress.com/2019/02/07/januskoepfige-illusion-vom-freigeld/

            Und aufhören zu kriechen? Das klingt so einfach und so gut, aber die Frage ist, was alles legt uns in Ketten? Und wie können wir diese sprengen?

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          3. Hmm, fangen wir klein an und haben ein wenig Ausdauer – dann stellen sich auch Erfolgserlebnisse ein …
            Bevor wir von vornherein die Segel streichen.
            Bei einem pyramidialen System tragen die Bauern/Knechte/Hamster/Sklaven das gesamte Gebäude – auch hier eine Frage des Bewußtseins …

            Mut und Liebe,
            Raffa.

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          4. Stimmt, aber diese Viecher lassen sich gern knechten, Neuerdings laufen sie der AfD hinterher. Auch wenn mein Herz für die Revolution schlägt, wünschte ich mir manchmal einfach das alles nicht sehen zu müssen. Und dann ziehe ich mich eben zurück ins Private. Da läuft es auch nicht so gut, aber dafü gibts ja noch den Alkohol, den Sanitäter in der Not.

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          5. Der Alkohol ist auch nur ein Teil des Kontigents, das Volk zu betäuben …
            Und bitte, die AfD ist genauso wie die SPD, die Linken und erstrecht die Grünen unterwandert, gekauft, gesteuert und kreiert von den Eliten im Hintergrund.
            Das ist wie auf dem Spielbrett von „Mensch ärgere dich nicht“!
            Ergo, ist es Zeit, daß wir das Spielbrett zu verlassen und bei deren „Scheiß-Spiel“ nicht mehr mitzumachen – eben Weggehen, auch als Stützen der Pyramide.

            Raffa.

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          6. Ja, aber es ist so einfach sich dem Alkohol hinzugeben. Schluck um Schluck geht es dir besser bis du vergisst, wer du bist. Natürlich sind die Parteien nur Spielfiguren. Und zur Zeit haben die grünen und blauen Spielsteine gute Chancen im Spiel. Davon sollten wir uns eben nicht beirren lassen.

            Das Spielfeld verlassen klingt gut und verlockend. Aber was dann? Außer meinen Kopf und meine Abschlüsse habe ich nichts zu bieten. Ich muss mich prostituieren um etwas Geld, von ihrem Geld zu bekommen, um mir das Leben etwas angenehmer zu machen. Die Pyramide zu stürzen ist ein verdammt hohes Ideal, aber ich befürchte, dass ich am Ende die einzige bin, die an den Steinen rüttelt und ich damit Steine in den Weg legt.

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          7. Siehst du, wie gut sie uns erzogen haben,
            daß wir nicht mehr an uns glauben, den anderen „unterstellen“, daß sie nicht mitmachen, wie gut sie uns de-solidarisiert haben.
            Meinst du, daß sich die Liebe und mit ihr das Gemeinwesen und die Gemeinschaft der Menschen über alle Represalien unterdrücken läßt?

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          8. Das du auch anders kannst!
            Das da soviel Potenzial in dir schlummert –
            und der schnelle Kick ganz flott wieder verrauscht, dich „danach“ weder stärkt, noch glücklich macht,
            sondern im Gegenteil, du dich immer mehr blockierst …
            Könnte das sein?? … Hand auf´s Herz!?

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          9. Es ist ein ewiger Kampf um Revolution und dem treu bleiben der Ideale und Prakmatismus sich anpassen zu müssen. Nach meinem Rausch wird es mir wohl schlechter gehen, enn ich reflektiere, was ich meinem Körper angetan habe…

            Natürlich macht mich der Rausch nicht stärker, aber es ist eben die Suche nach dem schnellen Kick. Ich habe zwei Schwachstellen: Meine Sehnsucht nach Liebe und den Alkohol.

            Und um deine Frage zu beantworten: Ja.

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          10. Dann mal ab in die Falle
            und einen erholsamen und gesegneten Schlaf –
            du liebende Revoluzzer-Braut,
            auf daß du bei Zeiten den anhaltenden „Kick“ findest.

            Raffa.

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