Mutter Erde die Hand reichen

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Die Frage nach dem Ursprung des Leids ist eine sehr alte. Bereits in der Bibel wird die Geschichte von Hiob erzählt. Im Kern geht es um die Frage, ob die Frömmigkeit eines Menschen mit Glück belohnt werden könnte, oder ob eben das empfundene Glück zur Frömmigkeit beitragt. Daher wetten Gott und der Teufel, dass Hiob auch weiterhin gläubig bleibt, selbst wenn Hiob das Leben zur Hölle gemacht werde und er eine Hiobsbotschaft nach der anderen erhält. Ihm wird also unschuldig großes Unglück gebracht. Zunächst verliert Hiob eine Menge Materielles, aber der Schrecken macht auch vor seiner Familie nicht halt. Und er verliert sie und erst am Ende als alles verloren scheint, greift Gott ein und schenkt ihm Genesung, eine neue Familie und vermehrten Reichtum.

Allerdings meine ich, dass gerade die Geschichte von Hiob eher zur Abkehr von den Göttern führen sollte. Götter, die mit Dämonen wetten, dass jemand gläubig ist und dann seinen Glauben durch Leid prüfen, ist sehr fragwürdig, denn ein allmächtiger Gott sollte sich auf solche Spielchen gar nicht herablassen sollen. Und selbst wenn Hiob eine neue Familie bekommen hat und reicher war als vorher, was wurde dann aus seiner alten Familie? Die ist doch einfach so gestorben, vollkommen unschuldig. Und dieser Prozess wurde ja bewusst so gestaltet, dass sie leiden, dass sie zweifeln. Wer möchte an solche Götter glauben?

Bezüglich des Ansatzes des Gottes Wege unergründlich sind, möchte ich entgegnen, dass dies nur eine weitere Behauptung ist. Ich könnte mit gleicher Plausibilität erklären, dass es eben keine Götter gibt.

Der Ansatz, dass unsere Welt die beste mögliche ist, ist schon interessant. Allerdings meine ich, dass gerade die dritte Welt doch erhebliches Besserungspotential haben sollte. Uns Europäern geht es im Vergleich ganz gut, aber bei den Ärmsten sollte doch ein gerechter Gott doch etwas tun. Sie sollten nicht auf das Himmelreich warten müssen.

Häufig wird erklärt, dass das Leid eine Folge des freien Willen ist. Selbst wenn es das totale Leid nicht mehr gäbe, dann könnten wir unterschiedliche Stufen des Glücks empfinden. Da dann der Kontrast fehlt, würden wir vermutlich diesen Zustand dann als Leid empfinden, da wir uns häufig mit anderen vergleichen. Damit unsere Entscheidungen bedeutsam sind, müssen sie Konsequenzen haben. Wenn wir uns also entscheiden lieber mit unseren Freunden zu feiern, anstatt für eine Prüfung zu lernen, haben wir kurzfristig Freude, welche aber dann sich später als Misserfolg entwickeln kann. Wir müssen selbst abwägen, wie viel Kraft wir für unangenehme Arbeiten aufbringen wollen, um später das Leben angenehmer zu machen. Dabei liegt es an jedem selbst die richtigen Schwerpunkte zu wählen. Besonders paradox erscheint diese Entscheidungsfindung, wenn wir arbeiten um unsere Freizeit angenehmer zu machen, aber gleichzeitig auch qualitativ hochwertige Freizeit brauchen, um uns von den Quälereien der Arbeit zu erholen.

Selbst wenn wir dieses Paradox als Herausforderung der Balance zwischen Arbeit und Freizeit betrachten, stellt sich schnell die Frage, wenn wir fernab von individuellen Leiden uns das Problem globaler betrachten. Wieso ist das Leid geografisch so ungleich verteilt?  Und wieso gibt es selbst in Deutschland eine soziale Ungerechtigkeit, dass die Herkunft so entscheidend über den Schulerfolg ist? Es ist richtig, dass wir Leid als Kontrast zum Glück brauchen, aber wieso sind es häufig die gleichen, die Glück haben und die, die Leid empfinden?

Weder aktuelle Naturwissenschaften noch moderne Geisteswissenschaften können die Existenz von Göttern belegen oder widerlegen. Aktuell wird häufig die Evolutionstheorie angegriffen, um das Göttliche zu erheben und jeden Beweis unnötig zu machen. Aber gerade das Auge mit seinen massiven Konstruktionsfehlern, lässt zumindest an dem großen Meisterplan der Götter zweifeln. Ebenfalls wird häufig kritisiert, dass bei bloßen Auswürfeln der Verkettung der Aminosäuren das Leben erst nach 77 Milliarden Jahren sich vollständig entwickelt haben könnte. Aber der Zufall ist nicht zu berechnen. Schon beim ersten Würfeln und nicht erst vor 3,5 Milliarden Jahren hätte die richtige Verknüpfung zufällig entstanden sein können. Andere argumentieren mit der notwendigen Mutationsrate von etwa 70 Zellen pro Tag, wenn aus einem Einzeller ein so komplexer Mechanismus wie der Mensch, welcher aus etwa 60-100 Billionen Zellen besteht, entstehen müsste. Dazu sei zweierlei klargestellt, dass an einem Tag hätte sich ein Einzeller, welcher unter guten Konditionen lebt, schon mehrfach geteilt, sodass 141 Billionen Zellen entstanden sind. Zu ergänzen ist noch, dass sich die Zellen besser vermehren, welche besser an die Umweltfaktoren angepasst sind, sodass es nicht mehr bloßer Zufall ist, sondern ein komplexes Wechselspiel aus Zufall und der Umgebung, welche durch Selektion einen besseren Würfelwurf belohnt und einen schlechteren abstraft.

Die scheinbar Unvorstellbare, die Entstehung und Entwicklung des Lebens, wird damit entmystifiziert. Es ist immer noch schwer zu greifen, allerdings sind für die Entstehung des Lebens keine Götter mehr notwendig. Bereits 1953 konnten Wissenschaftler zeigen, dass aus chemischen Substanzen einer hypothetischen frühen Erdatmosphäre – Wasser (H2O), Methan (CH4), Ammoniak (NH3), Wasserstoff (H2) und Kohlenstoffmonoxid (CO)  – und setzt diese Mischung elektrischen Entladungen aus, welche die Energiezufuhr durch Gewitterblitze nachbilden sollen. In der Apparatur darf sich, wie in der Uratmosphäre, kein freier Sauerstoff befinden. Im Versuch entstehen nach einer gewissen Zeit Aminosäuren und andere organische Moleküle.

Ist es denn wirklich so entscheidend, ob Mutter Erde göttlich ist oder das Produkt eines Zufalls ist? Sollten wir unabhängig von unserem Standpunkt Mutter Erde nicht die Hand reichen um diese Welt zu schützen?

Was mich allerdings an der Göttlichkeit zweifeln lässt, ist neben dem bekannten Trilemma, dass das Göttliche nicht gleichzeitig allgütig, allwissend und allmächtig sein kann, auch die Tatsache, dass die Menschen in der Welt schlecht sind. Klassischer Weise wird das Trilemma aufgebrochen, indem der freie Wille die Ursache für das Leid ist. Gleichzeitig soll der Mensch Gottes Ebenbild sein. Würde das nicht auch bedeuten, dass das Göttliche Leid bringt?

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13 Kommentare zu „Mutter Erde die Hand reichen

  1. Werte Haimart,

    was für ein dickes Brett und ein langes auch noch dazu.
    Da ja dein Faible die saubere wissenschaftliche Arbeit, samt Recherche ist,
    darf ich mich jetzt doch verwundern.
    Deine Eingangsthese ist objektiv betrachtet arg unzureichend recherchiert –
    ob das nun aus stilistischen, polemischen oder sonstigen Gründen so flapsig formuliert ist?

    Nehmen wir vorab und zu Beginn auch die von dir verwandten und benannten „Protagonisten“:
    Gott und Teufel — doch diese haben in keinsterweise gewettet. Denn die im Buch „Hiob“ dargestellte Thematik ist dermaßen essentiell und tiefgreifend und ist letztendlich auch Basis für „neuzeitliche“ Philosophen.

    Gerne verzichte ich erstmal zum “ besseren Verständnis“ auf die Nennung dieser „Beiden“
    und breche das Ganze mal zwischenzeitlich auf zwei vermeintlich mehr anerkannte Begrifflichkeiten herunter.
    So können wir uns definitiv darauf einigen, daß in dieser Welt sich zwei Polaritäten gegenüberstehen und bekämpfen:

    Das aufbauende Produktive wie das zerstörende Destruktive
    – ich denke, da sind wir beide Dáccord, oder?

    Doch wissen wir verstandesmäßig, grundsätzlich oder ansatzweise, wie, wodurch und warum diese „Energien“ wirken?? Spreche ich jetzt die nicht ganz von der HAnd zu weisende Thematik von „geistigen Kräften“, geraten wir zusätzlich in unser „Diskussionsfeld“ von gestern…

    Ergo, diese Kräfte stehen sich in dieser Welt für uns und jedermann sichtbar gegenüber – ihr Wirken können wir faktisch wahrnehmen. Beweise für Freude und Liebe gibt es zugenüge, ebenso für Leid und Haß –
    auch wenn wir es nicht vermögen, wissenschaftlichen Maßstäbe anzulegen.

    Gehen wir jedoch konkret zu deiner Eingangsthese zurück, bei der wir dummerweise etwas tiefer graben und forschen müßen. Denn das Buch Hiob basiert auf etwas Ursrünglicheren, was sich eben in dem Buch auch wiederfindet – und ist auch für sich allein nicht schlüssig. Von daher sollte wir auch über „Band I und Band II“ bescheid wissen, denn alles andere wäre weder professionell noch wissenschaftlich.

    Gerne können wir wieder in die „Typologie“ der Bibel steigen, wenn du es nicht magst, können wir auch „gut“ und „böse“ nehmen…

    Erlaube, zum Gesamtverständnis, daß wir hier mal einsteigen:

    Die Rebellion des Teufels gegenüber Gott
    Die Intention des Teufels, wie in den Büchern zu lesen ist, war und ist es, größer als Gott, sein eigener Schöpfer, zu sein. Mit der Folge von ihm abzufallen, um sich dann über ihn zu erheben oder sich zumindest ihm gleichzustellen. Nun, diese Rebellion, der „Vater-Mord“ ist gescheitert, doch nicht aus der „Welt“.

    Machen wir einen kleinen Sprung auf der „Reise“ und bringen „Adam und Eva“ ins Spiel, welche vom Teufel verführt worden – ergo, das Böse zum Menschen kam. Durch diese Verführung und die Versprechungen des Teufels. Mit der Annahme des „Angebotes“ des Teufels kehrten sich die Menschen von Gott oder aber der „Energie der Liebe“ ab (was man faktisch derzeit und in besonderem Maße erkennen kann).

    Und jetzt fragst du, ob ein liebender Gott das zulassen kann, eben dieser, der uns den „Freien Willen“ geschenkt hat? Wenn wir auf dieser Schiene bleiben, der „Mecker-Schiene“, dann müßten wir doch irgendwie verlangen, daß wir, zum Selbstschutz, den freien Willen wieder abgeben— um ins Paradies zurück zu kehren und die Allinclusive und Vollkasko-Mentalität ausleben können.

    Zurück zum Thema und doch folgend:
    Du lebst als Kind deines Vaters/Mutter/Eltern in einem Umfeld, daß dich wohl gedeihen läßt und deine Eltern tun alles, auf daß du zur Erkenntnis kommst, inclusiver aller erdenklichen Entwicklungsräume – wohlbehütet. —- und du zeigst deinen Eltern, in deinem jugendlichen Leichtsinn und verführt, wortlos den „Stinkefinger und verpißt dich“…
    Was würden deine weltlichen Eltern machen, wenn sie zu dem wüßten, daß du auf der Straße herumlungerst, vielleicht noch Drogen nimmst etc. – du in den Fängen von Dämonen und dem Teufel bist… (irreal? – schau dich um!)
    Was glaubst du, was Gott macht?
    Will er uns da raus holen? Gibt es Menschen, die er segnet? Gibt es eine Art „Handbuch“?
    Kannst du dir vorstellen, daß in diesem Szenario jemand etwas dagegen hat?

    Gibt es ein Ringen auf diesem Planeten zwischen gut und böse?
    So, wie war der Vorwurf des Teufels gegen Gott — jetzt hier in der Geschichte um Hiob?
    Gott sagte, daß die Menschen (Hiob), die in der Erkenntnis sind, im Vertrauen und Glauben sich nicht mehr verführen lassen.
    Dies bezweifelte der Teufel und bekam doch freie Hand zu „wirken“. Somit kann man sagen, Gott vertraute uns und der Kraft des Guten und er bietet uns weiter seine Hilfe an, erst recht, wenn wir in der Liebe sind.

    Ergo ist hier ganz viel Güte, Freiheit und freier Wille auf diesem Planeten „unterwegs“ – und wir dürfen entscheiden, erkennen und auch als Atheisten unser Leben auf die Liebe ausrichten – ganz gleich, ob du dieser „Geschichte“ glaubst oder auch nicht.

    Das meine schnellen, spontanen, wie unvollständigen Worte – und betrachte die Geschichte um Hiob mal als Gleichnis oder … und was du daraus gewinnen kannst, an Erfahrung, Erkenntnis und auch Weisheit.

    Das von dir hier herausgepickte Buch „Hiob“ ist natürlich ein Hammer-Buch und auf vielen Ebenen herausfordernd. Ich habe es auch erst einmal gelesen und bei weiteren Lese-Einheiten wird mir wohl noch öfter die Kinnlade herunterfallen oder die Schuppen von den Augen.
    Und doch muß man kein Akademiker sein, um die Bücher der Bibel tiefgründig und umfassend zu verstehen, zu erkennen. Grundsätzlich reicht natürliche Intelligenz, gepaart mit kriminalistischer Neugier, auch die Fähigkeit mit diversen Handlungssträngen umzugehen, eine „historische Ader“ um nicht nur politische, sondern auch gesellschaftliche Umstände und Gegebenheit relativierend anzuwenden, na und so ein paar Transferleitungen im geistigen Sinne sind dann auch noch hilfreich…

    Wie du siehst, sorgt nur ein Punkt deines Artikels für reichlich Echo – hast halt ein dickes Brett abgeliefert und „angebohrt“.

    Gerne können wir uns bei Zeiten den nächsten Punkt zur Brust nehmen…

    Freue mich auf Antwort auf die Vielzahl meiner Worte hier und danke für den Langmut.

    Alles Liebe,
    Raffa.

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    1. Vollkommen unabhängig, was aktuelle Neurowissenschaften sagen, welche mittlerweile den freien Willen anzweifeln, gehen wir ruhig erst einmal davon aus, dass es ihn gibt.

      Verständlicherweise bringst du das Bild eines Vaters, der uns Freiheiten lässt, damit wir uns entwickeln können. Aber diese Freiheiten dürfen eben auch nicht zur Verwahrlosung kommen. Wenn deine Eltern dich komplett frei gewähren lassen, dann hat es eben nichts mehr mit Liebe, sondern mit Beliebigkeit zu tun. Das wäre ein klarer Fall fürs Jugendamt.

      Und in dem Buch Hiob hatte seine Familie eben nicht die Wahl oder konnten sie sonst ihren freien Willen nutzen. Sie waren eben doch die Marionetten der beiden beschriebenen Kräfte. Das Leid resultierte nicht aus der freien Entscheidung, sondern war vollkommen willkürlich. Als Vater würdest du doch auch in einem gewissen Rahmen versuchen deine Kinder zu schützen.

      Dazu gab es mal eine schöne Wernbung:

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      1. Danke für den Ausflug in die „Rate-Wissenschaften“, wo es wieder mal und von dir bestätigt ein „Hin-und Her“, ganz nach belieben.
        Die „Sache“ mit dem Vater hast du soweit erkannt – widersprichst da jedoch wiedermals in Bezug auf deinen Artikel und hörst auch auf weiter zu schreiben — zu dennken? –, wo es gerade „Spannend“ wird.

        Zum Thema „Marionetten“ würde ich gerne zu einem weiteren Punkt in deinem Beitrag schreiben (so die Zeit und Ruhe gegeben ist) — die „alte Familie Hiob“, was wissen wir über deren Verbleib? – nehmen wir das Leben eben nur faktisch, materieel und eindimensional – doch auch da später mehr zu.

        Wobei mir spontan einfällt, was ist denn mit „geistiger Evolution“?

        Auf bald, Raffa.

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        1. Selbst wenn wir jetzt davon ausgehen, dass sie ins Paradies gekommen sind, werden vermutlich auch Hiob und seine neue Familie dahin kommen. Wie soll ich mir denn das vorstellen? Meinst du nicht, dass es dann Revailitäten zwischen Hiobs neuer und alter Frau gibt? Natürlich könnten wir uns jetzt ausdenken, dass es ein perfekter Ort frei von Hass ist, aber was bleibt denn noch von uns übrig, wenn wir die anzen dunklen Seiten verjagen? Ist es nicht diese Dualität die Entscheidungen ermöglicht und damit den freien Willen?

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          1. Du stehst auf die dunklen Seiten, doch was bringen sie dir persönlich.
            Und wieder hängen wir in einem Paradoxum.
            Jammern, daß das Leben, der Gott, der Geist nicht gerecht ist und wenn dann die Gerechtigkeit da ist sagen: Mir ist langweilig, ich will meine dunklen Seiten zurück haben…

            Früher hätte man gesagt: Was ist das denn für eine verzogene Göre, welche mit nichts zufrieden zu stellen ist (;-)

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          2. Ich möchte nur verstehen. Aber du hast ja nicht auf meien Frage geantwortet. Was soll das fuktionieren, wenn im Paradies diese beiden Frauen aufeiandner treffen?

            Ich glaube eben nicht an das Paradies aus den Gründen, dass es für mich unlogisch ist. Ich bleibe dabei, dass der Geist von der Materie abhängig ist und dass danach nichts mehr kommt.

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          3. Gerne komme ich deinem Wunsch nach, doch erdreiste ich mich zum einen etwas anderes Weltliches noch einzupflegen:
            Was ist mit einer Witwe oder einem Witwer? Da haben wir die gleichen Voraussetzungen.

            Was meinst du, was ist, wenn wir in dieser bedingungslosen Liebe sind, frei von Besitzansprüchen, frei von Eifersucht, frei von …
            Das kann man auch schon hier erleben, wenn man auch in der Beziehung von Menschen in diesen Frieden kommt: einfach liebt, ohne eine Gegeenleistung zu erwarten.
            Nun, so viele menschliche Dinge sind auffallend Stückwerk (und das haben wir in verschieden Bereichen schon hier auseinander klamüsert). Du bist frei, daran zu glauben, an das menschliche Stückwerk. Vielleicht magst du auch für dich persönlich, in deinem Leben erfahrbar oder schon erlebt, feststellen, daß dieses Stückwerk nicht zielführend ist oder auch kein Ziel aufzuweisen hat, weil alles so beliebig ist oder auch …

            Ich hoffe, daß ist dir als Antwort genehm. Zur der Beliebigkeit werde ich hoffentlich die Tage einen eigenen Beitrag schreiben, welche tiefer geht, hinter die gewollten Strukturen im Hintergrund schaut und auch die Verführungen aufzeigt.

            Auf bald,
            Raffa.

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          4. Werter Frau Haimart,
            das, was du auch schon mehrfach bestätigt hast:
            Das wenige, was wir Menschen und auch die Wissenschaft weiß. Wobei die letztgenannte ja immer wieder ihre Prognosen und Postulate ändern muß.

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