Linksliberale Eulen mit einem fragwürdigen Filmgeschmack

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Bei meinen letzten Recherchen zum Thema Intelligenz bin ich auch einige interessante Studien gestoßen, die ich nun teilen möchte. Einige Wissenschaftler haben die Intelligenz mit einigen anderen Persönlichkeitsmerkmalen wie der Filmauswahl, dem Musikgeschmack, der Schlafgewohnheiten, der Ernährung, der Religiosität und der politische Einstellung gesetzt.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik haben herausgefunden, dass besonders Liebhaber von schlechten Filmen überdurchschnittlich intelligent sind. Dazu Sarkhosh, der Leiter der Studie: „Wir haben es hier mit überdurchschnittlich gebildeten Zuschauern zu tun, die man in gewisser Weise als kulturelle Allesfresser bezeichnen könnte. Sie interessieren sich für ein breites Spektrum an Kunst- und Medienformen jenseits traditioneller Grenzen von Hoch- und Populärkultur.“

„Auf den ersten Blick erscheint es paradox, warum sich jemand bewusst und gezielt schlecht gemachte, peinliche und oftmals sogar verstörende Filme anschaut und daran Gefallen finden sollte.“ Diese Filme kennen häufig die Grenzen des guten Geschmacks, der Logik oder Nachvollziehbarkeit der Charaktere nur vom Sagen kennen. Besonders beeindruckt bin ich dann, wenn der Antiheld dann beliebter ist als die tatsächliche Hauptfigur. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal eine Schweigeminute für Slow Bot aus Supersonic Man ausrufen. [Bitte erst nach 60 Sekunden weiterlesen.]

Unvergessen ist auch Radio-DJ Harley Henderson, der ein 80er Jahre Fest für 5000 Besucher im Schnee organisiert und 34 Statisten die jubelnde Masse spielen. Dabei nimmt er keine Rücksicht auf Natur und macht sich selbst auf die Jagd auf den legendären Bigfoot. Unübertroffen bleibt jedoch Sharknado, ein Wirbelsturm aus Haien, der eine amerikanische Großstadt bedroht und in den Fortsetzungen sogar in U-Bahn-Schächten tobt und später sogar im Weltall. Dabei gelingt es dem Helden Fin immer wieder mit einer Kettensäge und dem Ignorieren der Logik die Welt vor den Haifunen zu retten. Solange Fin die Logik nicht sieht, sieht sie ihn auch nicht. Aber sie scheinen eine willkommene Abwechslung jenseits des Hauptstroms zu sein. Ein echter Lachs schwimmt gegen den Strom, während ein Schlemmerfilet den Bach in seiner Aluschale runter treibt. Auch ich war zunächst eher kritisch, was diese Filme angeht, allerdings ist es mittlerweile ein wichtiges Ritual jeden Freitag Sushi zu essen und dabei die SchleFaZ, die Schlechtesten Filme aller Zeiten zu sehen, wo Olli Kalkofe und Peter Rütten, zum betreuten Trinken einladen um das Wochenende zu starten.

Erhöhte Intelligenz führt nicht nur zu seltsamer Filmauswahl, sondern auch zu Bevorzugung von schwerer Metall Musik. In der harten Musik werden neben dem Bekämpfen von Drachen und inneren Dämonen auch die Herausforderungen ungewöhnlich zu sein. Nach einer Studie der britischen University of Warwick neigen begabtere Schüler eher zu eher brutaler und provozierender Musik: „Vielleicht erfahren begabte Menschen besonders viel Druck und Frustration und benötigen die Musik daher eher als Ventil, um ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen.“ Zudem soll Metall zu hören glücklicher machen.

Nachteulen sollen intelligenter und kreativer sein, als Lerchen. In der Schlafforschung werden zwei Menschentypen unterschieden. Es gibt Menschen, die sind eher nachtaktiv und andere, die sind Frühaufsteher. Durch die neolithische und später in der industriellen Revolution gerieten diese Menschen in Verruf, weil sie sich nicht so gut an den Schlafrhythmus der anderen anpassen konnten. Dazu wurden Nachteulen und Lerchen in ihren kognitiven Leistungen nach dem 90 Minuten nach dem Aufstehen und im Laufe des Tages an der Universität Liege verglichen. Dabei unterschieden sich die Leistungen nicht sonderlich. Aber 10 Stunden nach dem Aufstehen schnitten die Nachteulen deutlich besser ab. Zudem sollen sie die besseren Liebhaber sein, da sie sich nachts auch für die schönste Nebensache der Welt mehr Zeit lassen, weil sie sich nicht Gedanken darüber machen, ob sie dann auch genügend Schlaf bekommen.

Auch das Ernährungsverhalten kann Aufschluss geben über die Intelligenz. Laut Wissenschaftler der University of Southampton sollen kluge Menschen weniger Fleisch essen. Zurückzuführen sei ein gesünderer Lebensstil von gebildeteren Menschen. Demnach machen sich eher intelligentere Menschen Gedanken über Ernährung und kämen dann häufiger auf die Idee auf Fleisch zu verzichten.

Laut einer Metastudie der Universität Rotterdam, welche 63 Einzelstudie umfasst, sind intelligentere Menschen weniger religiös. Die niederländischen Wissenschaftler begründeten, dass Religiosität ein angeborener Instinkt ist. Rationalere Menschen können die Instinkte überwinden, neugierig sein und nach einer Reflexion erschlössen sich so völlig neuen Möglichkeiten. Doch der evolutionäre Vorteil der Intelligenz hat Nachteile bei Stress und Nahtoterfahrungen. Mit diesen Situationen kämen religiösere Menschen besser zu recht. Schon im antiken Griechenland habe sich gezeigt, dass die Philosophen nicht an die Götterwelt geglaubt haben.

Der Psychologe Kanazawa, von der London School of Economics, hat herausgefunden, dass Linksliberale intelligenter sind als Konservative oder Nationale. Der Unterschied sei zwar nur minimal, allerdings zu groß, um aus einem Zufall resultieren zu können. Erklärt werden könnte dies damit, dass Traditionen weniger auch ohne Denken befolgt werden könnten. Die höheren kognitiven Fähigkeiten gibt ihnen Freiheit mit den Traditionen zu brechen und neue Wege im sozialen Zusammenleben zu suchen. Zusätzlich seien sie aufgrund ihrer Intelligenz eher bereit Ressourcen für Menschen aufzubringen, mit denen sie nicht verwandt sind, sodass sie eher für staatliche Wohlfahrt sind.

 

 

 

52 Kommentare zu „Linksliberale Eulen mit einem fragwürdigen Filmgeschmack

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  1. Fast möchte man sich geschmeichelt fühlen, erkennt man sich doch selbst in so einigen der aufgeführten „Rand“-Gruppen wieder.
    Zum Thema „schlechte Filme“: Ein Trash-Film ist sich seiner Trashigkeit niemals bewusst. Darum sind absichtlich trashige Filme keine waren Trash-Filme. Sorry. Was meine kulturelle Bandbreite betrifft: Ja, die ist total krank und würde mir hier niemand glauben.
    Metal! Au ja! Konfliktorientierte Musik für konfliktorientierte Menschen. Gleichzeitig den Zusammenhalt „predigen“. Das Leben ist eine Ansammlung epischer Schlachten. Metal liefert den passenden Soundtrack.
    Nachteule: Ja. Leider. Morgens muss die Frau halt ran, wenn die Kinder rufen. Die Welt wird von den Frauen gemanaged. Immer noch. Trotz Emanzipation, Feminismus etc.
    Weniger Fleisch: Höhö, könnte man so sagen …
    Weniger religiös: Höhö, könnte man auch so sagen …
    Linksliberal und für staatliche Wohlfahrt und so: Yo! Jederzeit. Meine Steuern den Hartzern! Arbeit ist scheiße! Keine Arbeit nur noch beschissener! Allerdings: Ich liebe meine Arbeit und würde in einer Welt ohne Geld oder Arbeitszwang trotzdem den gleichen Job ausüben. Jeden Tag. Acht Stunden. Selbst in meiner Freizeit.

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    1. Schaust du dir auch die SchleFaZ an? Ich tu das besonders gern bei Sushi und Bier. Allerdings sind da schon einige Filme dabei, die bewusst so gemacht sind und das ist trotzdem unterhaltsam. Unvergessen bleiben nach Sharknado ebenfalls Hantai Karmen. Ob diese Filme jetzt sogenannte Müllfilme sind oder nicht, sie sind faszinierend schlecht.

      Ich gehöre auch zu den meisten Randgruppen. Allerdings ist mein Fleischkonsum noch relativ hoch. Ich esse etwa 4x pro Woche zu Mittag Fleisch.

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      1. Nö, hab keinen Fernseh-Empfang. Blöd wird’s dann natürlich, wenn der Trash-DVD-Jäger an ner geilen Trash-DVD vorbeikommt, und die plötzlich statt 2-6 Euro 20 Euro kostet, weil: Das ist die super-duper Steelbook Edition empfohlen von Oliver Kalkofe und SchleFaZ. Damit war dieses Konzept dann für mich gestorben.
        Geil find ich’s aber natürlich trotzdem, wenn da so was im Fernsehen kommt. Erinnere mich dunkel an irgend so nen japanischen Monsterfilm bei SchleFaZ, der mal beim Saufen mit nem Kumpel im Hintergrund lief. Also der war echt ’n Geheim-Tipp!
        Ansonten:
        Fernsehen: Nö. (DVDs: Ja!)
        Sushi: Nö.
        Bier: Nö.
        Alles nicht mehr meins. Was mache ich eigentlich überhaupt noch? Tja, mittlerweile pflege ich ganz bewusst den Luxus des „Nö, ich hab nichts vor heute“ und sehe den Rest der Welt schwer beschäftigt unter ständiger Zeitnot auf Smartphones glotzend an mir vorübergleiten …

        Fleisch … Fleisch … ach, stimmt: Das kann man ja essen. So physiologisch. Weiß ich schon gar nicht mehr. Bin seit über nem Jahrzehnt reiner Pflanzenfresser (aber erzähl’s keinem).
        Fleisch also auch: Nö.

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        1. Ja, das betreute Trinken mit Olli und Peter ist schon eine Bereicherung für jeden Schrottfilm. Zum Glück nimmt mein Freund die immer auf, sodass wir die gemeinsam schauen können ohne Werbung und auch unentgeldlich.

          Also ich nehme mir lieber etwas vor, Ich bin nicht gern allein. Aber du hast ja noch deine Frau. Ich bin seit heute allein im Ausland. 450 km von meinem Wohnort entfernt und beginne am Montag mit meinem Referendariat. Da werde ich bestimmt noch ne Menge zu schreiben hier.

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  2. Herzensgüte, Barmherzigkeit, integrierende Kommunikation – einfach so, ohne Fremdworte
    oder einfach auch Menschen, mit denen man Freude haben kann, Pferde stehlen aus dem Stand heraus
    oder einfach nur mit einander schweigen und gleichzeitig mit ein ander verbunden sein…

    Einfach so…

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        1. Ja, soziale Intelligenz ist wichtig. Denn nichts ist gefährlicher als ein intelligenter psychopathischer Krimineller. Dennoch möchte ich am Verstand festhalten, weil eben mein Herz schon so oft getäuscht wurde.

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          1. Dein Ding,
            doch schau mal nach,
            wie oft dich dein Verstand hochgenommen hat oder/und der Verstand anderer, welche mit vermeintlich schlüssiger Argumentation dich auf´s Glatteis und auf´s Kreuz gelegt haben…
            Hab Mut, habe Vertrauen in dich,
            Raffa.

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          2. Natürlich geht es immer auf und nieder. Allerdings hilft mir der Verstand nach vorn zu schauen, mich aufzurichten, wenn ich gefallen bin. Er schützt mich, weil mein Herz so verletzlich ist. Mein Verstand ist meine Schutzmauer.

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          3. Schutzmauer ja – doch sie, die Mauer, wie dein Verstand schützen dich dann auch vor vielen neuen, spannenden, freudigen Erfahrungen – und so nebenbei – ohne Fleiß und mitunter auch Schmerz kein Preis – frag mal bei Sportlern nach!! Was macht sonst so dein Gefängnis, oh Verzeihung, deine Schutzmauer – hält sie dich fest, im Stillstand…usw.

            Was weiß denn der Verstand, er ist weder im Jetzt und haut auf den Putz, um dir mit den Erfahrungen von Gestern das Morgen zu erklären … und der Sausack arbeitet auch noch mit Murphy zusammen, macht die und die Situation, wie die anderen Menschen von vornherein klein, sorgt für dein geringes Selbstvertrauen und deinen Selbstwert, gräbt dir das Wasser ab und: Dann spielt er den großen Triumphator -„Na, hab ich dir doch vorher gesagt, daß du das nicht schaffst, du Wurst – ergo hör beim Nächsten mal auf mich — und du erlebst dann garantiert ein Schmalspur-Durchschnitts-Leben, wo du keine Begeisterung, keine „Kick“ erfährst, außer die abgesegneten „Vergnügungen“ der Masse.

            Sei ein Original und kein Abziehbild,
            muß du ja nicht, nur so ein Vorschlag, vielleicht doch dein Potenzial zu nutzen,
            Raffa.

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          4. Ich glaube, dass ich leider schon zu individuell bin. Habe dafür sogar schon ein ärztlich Attest, dass mir eine Anpassungsstörung bescheinigt. Da ist es auch mal ganz gut sich von all dem Mist auszuklinken.

            Es wäre schon schön, wenn ich mehr Freude erleben würde. Allerdings stört hier mein realistischer Blick auf die Welt. Und das hilft mir. Nach dem ich das erste Mal gescheitert bin, habe ich mir überlegt es noch einmal zu versuchen. Zum einen hatte ich ganz gute Erfahrungen als Vertretungslehrkraft gemacht und zum anderen würde ich mir sonst in einigen Jahren sicherlich Vorwürfe machen, dass ich bei dem jetzigen Lehrermangel nicht versucht habe mein zweites Staatsexamen zu machen.

            Was mich tatsächlich glücklich macht ist es mich wissenschaftlich mit verschiedenen Themen zu beschäftigen. Etwas zu lernen.

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          5. Sorry, wie oft höre ich das?: realistischer Blick und wie oft stellt es sich aus pessimistischer Blick heraus, welcher eben semantisch besser klingt — so wie Raumpflegerin statt Putzfrau.

            Ich will es nicht lächerlich machen, doch ich werde desweiteren erinnert an Leben des Brian, wo dieser einer Ansprache ans versammlte Volk hält und seine Aussage hier: Ihr seid alle Individuen – und einer aus dem Volk spricht: Ich nicht!

            Ergo, Anpassungsstörung, was ist das? Fehlendes Sozialverhalten gepaart mit Aufsässigkeit plus der Trotzphase eines 3 oder 4-Jährigen???

            Klar, wir werden derzeit mit soviel Mist überschüttet, mit so seltsamen Verhaltensregeln und politischer Korrektheit, welche in sich soviele Widersprüche beinhaltet, daß es bei jedem zumindest im Unterbewußtsein zu Irritationen kommt, Der Mist will nicht wirklich in uns hinein, da wir liebende und soziale Wesen sind, die in Kommunikation (freier) und Verbindungen aufblühen. Stattdessen herrscht Trennung und Bevormundung, perfide und perfekt gemacht und wenn diu aufmuckst und die Dreistigkeit besitzt heute noch Selbst-zu-Denken, dann mußt du negativ sanktioniert werden: als Rechtsextremer, Spinner und Verschwörungstheoretiker. Ergo, schön brav und feige bleiben und alle ideologischen Allgemeinplätzchen widerkäuen und bei Bedarf erbrechen – Sorry für meine doppelte Radikalität heute. Ich will dich nicht wirklich fertig machen,eher im Gegenteil, es wäre schön, wenn du deine Sichtweisen erweitern könntest magst, hinein in eine Freiheit, welche weder von mir, anderen Vögeln, erstrecht nicht von Verkäufern von Ideologien, dir aufgedrängt oder verkauft wird. Doch es gibt ein absolut untrügerisches Zeichen für Freiheit und auch für Liebe: Die Abwesenheit von Zwang und Bevormundung.
            Was es wohl gibt ist ein gemeinsames, kreatives Erarbeiten, ein Zusammenwerfen der Talente und Potenzialen, aus denen organisch und natürlich etwas erwächst, was einfach nur Freude macht und keinem weh tut. Und noch mal, der Verstand und auch die aktuelle Wisenschaft sind nur kleine Krücken, die Lernen und glücklich sein möglich machen. Probier es aus, ja, mit offenen Augen, ja der Verstand muß auch offen sein und nicht durch irgendwen oder -etwas beschränkt — sonst klappt das definitiv nicht mit dem Lernen und Wachsen.
            (Denk an das Küken, welches die es begrenzende Schale bei Zeiten durchbrechen muß – sonst ist eben nix mit wachsen und Leben) und dafür brauche ich weder Master, Diplom oder Doktortitel, es reicht die Natürliche Intelligenz eines Dreijährigen, o.k. heutzutage eines 5-Jährigen.

            Glück auf und wachse, in den Himmel, in andere Räume und Dimensionen, meinen Segen hast du.

            Alles Lieb,
            Raffa.

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          6. Mit der Anpassungsstörung ist es schon ernster als es erst einmal klingt. Ich war überfordert, was die anderen vn mir erwartet hatten. Das war auch ein sehr kaiserliches Studienseminar, in welchem ich war. Ich durfte bestimte Kleidung nicht tragen, meine Sprache war nicht angemessen und sonst wurde immer erwartet, dass ich meinen Vorgesetzten stets huldige und ihnen bei Besuchen Kekse, Kuchen und Kaffee anbiete. Da habe ich doch was weiich zu tun und dann noch nebenbei ein Praktikum in der Gastronomie zu machen und gleichzeitig hatten sie eine seltsame Fehlerkultur. Meine Fehler, die ich im Unterricht mache, seien viel zu groß und auch ein Anfänger müsste das merken. Dabei hatte ich mich häufig mit meinen Kollegen in der Schule abgesprochen, die den Unterricht genau so konzipieren würden. Sei es drum. Dazu dann noch Beleidigungen wie, dass man es mir gar nicht anmerke, dass ich studiert habe. Das wird in einem neuen Bundesland bestimmt besser.

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          7. Selber denken ist wichtig und unterstüzungswert. Es ist wirklich bedenklich, dass nur noch wenige Verlage die öffentliche Meinung dominieren. Mittlerweile haben wir uns so sehr an den Kapitalismus gewöhnt, dass wir alle eher wie Konzerne denken und die soziale Verantwortung übersehen. Doch für das astrakte Denken wird mehr als der Verstand eines 5 Jährige benötigt. Um wirklich komplexe Zusammenhänge zu erkennen musst du zwischen 12-15 sein. Und nein, du brauchst dafür keine akademischen Titel. Aber es kann helfen, weil das Hirn wie ein Muskel trainiert werden muss, sonst verkümmert er.

            Deine Gedanken über Bevormundung teile ich. Allerdings wird es immer schwerer noch zu differenzieren, was ist wirklich wahr und was ist gelogen. Doch ebenfalls die Verschwörungstheorien können nur erdacht sein. Ich überblicke das alles nicht mehr und ziehe mich dann lieber zurück, sodass ich in meiner Freizeit bei meinen Freunden wirklich frei sein kann.

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          8. Was ist das Problem für einen 5-Jährigen zu erkennen, daß es einem wachsenden Küken zu eng wird? Da reicht ja ein Bauernjunge…
            Sorry, ihr Bauernjungs, wirklich!

            Was fokusssierst du dich immer auf den Kapitalismus, der ist nur ein weiteres Geschwör. Gehe mal einen Schritt weiter und denke über den aktuell vorherrschenden Links-Faschismus nach – denn, was heißt Faschismus, in der Tiefe seiner Bedeutung:
            Verschmelzung von Staat und Wirtschaft…. macht es Klick???

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          9. Den Faschismus haben wir schon längst. Schau dir doch die aktuelle Verzahnung von Wirtschaft und Politik an. Wie häufig Politiker und Wirtschaft gegenseitig das Personal austauschen ist schon sehr verdächtig. Und ich bin immernoch auf der Suche nach Alternativen. Kalle wollte demnächst mal einen Beitrag dazu schreiben.

            Du nennst es Freiheit, allerdings kann ein 5 Jähriger noch nicht so komplex denken.

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          10. Sag deinem Kalle mal, er soll auch über die Sozis, Linken und Grünen schreiben, welche sich in den Vorständen und Trögen der Konzerne laben…
            Und bitte, es ist ein Links-Faschismus, auch wenn es wehtut, das einzugestehen….

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  3. Es ist schön, dass du mit deiner Situation zufrieden bist. Bei meinen anderen Ausführungen konntest du doch schon lesen, dass ich eher ungern meinem Herz folge. Es tut mir dann meistens weh. Ich versuche lieber alles unter Kontrolle zu halten, was mich betrifft. Mit so einem IQ Test kann man so einiges machen. Man kann ziemlich gut den schulischen Erfolg vorraussagen, aber man kann ihn auch als Waffe einsetzen um andere zu diskreminieren und unser ungerechtes System verteidigen. Wichtig an dieser Stelle sei gesagt, dass es sowohl einen genetischen als auch einen umweltbedingten Einfluss der Intelligenz gibt. Was meinst du mit natürlicher Intelligenz?

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  4. Oh, ich bin etwas senil, natürlich fehlt zu meiner Antwort noch Folgendes:
    Diese „Studie“ ist zu tausend Prozent unwiderlegbar, kann vom Grundschüler bis zum Rentner ausgeführt werden und was die notwendige Wissenschaftlichkeit angeht, sie ist überall auf der Welt repruduzierbar – so denn eben dieser Versuchsaufbau nachzustellen ist, was ein einfaches Unterfangen ist, wenn im Umkreis von 500 Metern …

    Noch eine gewagte Prognose, zumindest für unsere Breitengrade und für alle Modeinteressierten:
    Die neue Farbe für die kommende Saison ist „blau“ – obwohl der Trend laut dieser, der obigen Studie, länger anhalten kann.

    Verzeih den Senf,
    alles Liebe,
    Raffa.

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  5. Jau, Dinge die die Menschheit nicht braucht…
    war wohl noch ein bißchen Geld in den Fördertöpfen übrig.

    Habe auch immer ein Studienobjekt bei mir vor der Tür. Ergebnis:

    Starke, muskulöse Männer fahren zu 3/4 Diesel-Kfz,
    zudem noch große Wagen mit noch größerem Hubraum,
    sind bei ihren Aktivitäten laut und
    müssen unbedingt auf sich selbst aufmeksam machen (wohl wegen einer tiefen psychologischen Störung)
    – und obwohl sie rücksichtsloses Verhalten im Straßenverkehr an den Tag legen,
    haben sie ein Helfersyndrom,
    ihre feminene Seite zeigt sich jedoch bei der Wahl ihrer Kfz-Farbe
    oder ist eine Vermischung von Aggressivität und
    eben dieser unterdrückten Weiblichkeit der Grund,
    daß die vorherrschende Farbe bei ihnen Rot ist –
    was würde nur Freud sagen??

    Weißt du, es ist einfach einfach:
    Um die Ecke ist die Feuerwache.

    Einen wunderbaren Tag ohne Feuer unter dem Dach,
    Raffa.

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    1. Sehr interessante Studie. Du hast Recht, dass die Studien mit Vorsicht zu betrachten sind. Allerdings fand ich die Ergebnisse sehr unterhaltsam, besonders weil ich mich eben abgesehen vom Fleischkonsum eher immer auf der Seite der intelligenteren Teilgruppe bin. Ich hatte ja im anderen Artikel „Unter der Missachtung der Barometer“ erwähnt, dass ich Angst habe vor einem IQ Test, weil ich dann möglicherweise nicht zufrieden bin mit der Zahl, die raus kommt. Und nun habe ich ganz ohne einen solchen Test herausgefunden, dass ich scheinbar einige Einstellungen habe, die auch bei Intelligenteren häufiger auftreten.

      Gerade bei meiner aktuellen Verfassung wollte ich mich nur ein selbst mehr lieben und was ich mir am besten an meinem Selbstbild gefällt ist die Intelligenz. Und genau darum möchte ich, auch wenn ich sonst so wissenschaftlich bin, das gar nicht weiter hinterfragen, weil wenn meine Intelligenz auch noch geht, dann habe ich nichts mehr.

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      1. Hey, du hast soviel mehr, als dein Verstand je denken kann!
        Ich habe bei dem „IQ-Test“ der von dir erwähnten und aufgezeigten Studie ein absolut mieses Ergebnis, doch ich kann als Hofnarr mit Spiegel auf meinem kleinen unaufgeräumten aufgeräumten Hügel sehr gut damit leben(;-).

        Was ich mich immer bei diesen IQ-Test gefragt hatte, für wen sind die gut und nützlich? — und können die auch natürliche Intelligenz messen??
        Mein Lebensweg (als Akademiker) hat mich glücklicherweise zu den „Voll-Proleten“ geführt – hier durfte ich mehr lernen als auf irgendeiner Universität: natürliche Weisheit, Streitkultur und Liebe, Offenheit und Lernbereitschaft…

        Mögen die Übungen gelingen,
        Raffa.

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        1. Ursprünglich wurde der IQ Test eingeführt um die Schüler nach ihren verschiedenen Bedürfnissen bedarfsgerecht zu fördern. Mittlerweile ist er allerdings zu einer Waffe pervertiert, womit einige versuchen die sozialen Ungleichheiten als naturgegeben darzustellen. Solch ein Mythos muss demaskiert werden. Ansonsten kann mit dem IQ Test der abstrakte Begriff Intelligenz fassbarer gemacht werden um so die verschienen Umweltfaktoren auf die Intelligenz besser zu untersuchen.
          https://haimart.wordpress.com/2019/01/30/intelligenz-demaskieren/

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          1. Das lässt sich schwer beurteilen. Wie willst du so etwas messen? Zudem kommt als zusätzliche Schwierigkeit noch der Flynn Effekt dazu. Die Performanzen in den IQ Tests ist in den letzten Jahrzehnten gestiegen, sodass sie neu kallibriert werden mussten.
            https://de.wikipedia.org/wiki/Flynn-Effekt

            Doch wofür sollte eine solche Zahl gut sein? Du kannst keine Vorhersagen treffen, weil die Genies nicht mehr da sind und du kannst auch nicht diagnostisieren, dass sie eine spezielle Förderung brauchen.

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          2. Warum müssen wir alles messen, in irgenwelchen wissenschaftlichen Parametern??
            Das Leben ist der Maßstab und der größte wie effektivste Lehrmeister.

            Wie du selbst schreibst, muß bei den Versuchen, das Leben in Einheiten zu pressen, permanent nachjustiert werden.

            Und ebenfalls richtig, was will der Mensch mit so einer Zahl anfangen??? — einrahmen und übers Bett hängen! Oder aber in den Gefilden der Elfenbein-Türme angeben und auf den Putz hauen. Alles Unnatürliche und vom Menschen subventionierte landet über kurz oder lang im Orkus… – außer es finden sich immer wieder „neue Opfer“, welche sich blenden lassen(;-)

            Die Energien können wir woanders besser gebrauchen.
            Alles Liebe,
            Raffa.

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          3. Mich fesselt im Moment das Thema Intelligenz. Ich bin die erste in meiner Familie, die erfolgreich ein Studium abgeschlossen hat. Für mich stellt sich die Frage, wie konnte ich das schaffen? Und wieso fällt es anderen Menschen aus der Unterschicht so schwer sozial aufzusteigen? Kann das gerecht sein?

            Und um solche Fragen beantworten zu können müssen wir irgendwie Intelligenz messen um es vergleichen zu können um zu entschlüsseln wie viel Einfluss die Gene haben. Dabei geht es dann nicht mehr um Zahlen von Messungen, sondern schlussendlich um Gerechtigkeit.

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          4. Da sprach der alte Sack, es sind nicht die Gene, wie so oft auch in vielen anderen Lebensbereichen – doch sie werden so gerne mißbraucht, die Gene, um etwas „festzutackern“, um den Leuten Entschuldigungen an die Hand zu geben oder eben auch um zu argumentieren, daß Dummheit erblich ist.
            Schau nur mal in diesem imposant-erfolgreichen Geschäftsmodell der Pharma nach und bitte, laß dich nicht von den neuen Göttern in Weiß blenden…

            Sie tackern uns fest, in Gesellschaftsschichten und, u.a. in untertäniger Annahme von einem „unvermeindlichem Schicksal“ – System und Struktur erkannt???

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          5. Genetisch sind wir zu 99,5% identisch. Und doch scheint da mehr zu sein. Es gibt noch die Epigenetik. Das ist ein realitv neuer Forschungszweig, der den Einfluss der Umwelt auf die Gene untersucht.

            Nein, ich lasse mich eben nicht blenden. Häufig wird von Konservativen vertreten, dass unser System nicht ungerecht ist. Es sind die Unterschiede in Begabung und Leistung, welche die Ungleichheit rechtfertigen. In meinen Recherchen über Intelligenz konnte ich hoffentlich zeigen, dass dem nicht so ist.

            Selbst die schwache Korrelation bei den Intelligenzen von Nichtverwandeten zeigt, dass das Sein auch das Bewusstsein beeinflusst.

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          6. Was wollen uns denn nun diese Wissenschaftler sagen, welche selbst eingestehen, daß sie maximal 10% des Erbgutes entschlüsselt haben und der Rest, ergo 90 % Junnk.DNA sind…
            Natürlich haben wir unterschiedliche Gaben, talente und Potenziale – fördern wir diese, und nicht wie es derzeit geschieht, haben wir einen ganz anderen Planeten, ganz andere Gesellschaften – wie war das noch mit dem Welt-Lehrplan??? (hast du es dir angeschaut?) und was für Wesen werden dann aus dem, diesem Bildungssystem entlassen?? Richtig, nahezu gleichgeschaltete Roboter, oder!!
            Wollen wir das? Jubeln wir unseren Meistern und den „Createuren der identischen Synapsen_Verschaltung“ zu – unsereren jetzt linkss-faschistischen Gleichmachern und Ideologen!! Nein, wir lassen uns nicht blenden!

            Radikal anarchische Grüße aus bedingungsloser Liebe,
            Raffa.

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          7. Das mit dem Erbgut ist schwieirig, Was genau meinst du mit der JunkDNA? Auch ich habe Zahlen gehört, wonach nur 2% der Gene tatsächlich Proteeine codieren und weitere 2% für Regulation und 1% für den Aufbau der Chromosomen verantwortlich sind. Demach hätten wir noch 95% Abfall. Experimente in Mäusen konnten zeigen, wenn diese DNA rausgeschnitten wird, dass sie sich phänotypisch nicht von anderen Mäusen unterscheiden. Ich muss die Studie noch einmal genauer lesen.

            Ich habe den Kernlehrplan noch nicht angsehen, weil ich im Moment nicht so viel Zeit habe. Ich muss noch nen Umzug machen und einigen Kleinkram organisieren, damit ich ab Februar wieder ins Ref kann.

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          8. Vorab, einen entspannten und gelungenen Umzug, werte Haimart.
            Du hast es doch schon erfaßt, mit der Junk-DNA, es ist das, was die Wissenschaftler nicht entschlüsseln können und nennen es halt despektierlich „Junk“. Wie du ergo selbst siehst und schreibst: Es ist ein Stochern im Nebel und wenn der sich etwas gelegt hat, schaut man in die Glaskugel und postuliert halt „Irgendetwas“. Und wie du siehst, geben ich ihnen 10% und nicht nur 2% – was ja dann heißt: ich weiß um ein Teil, 49 Teile sind mir unbekannt doch ich will dir, der Welt jetzt verkaufen, daß ich alles weiß!!???
            Das ist dann Wissenschaft der neuen Welt…

            Bon Chance,
            Raffa.

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          9. Aber vielleicht ist der Großteil der DNA ja tatsächlich Schrott. Die Evolution erfolgt nicht zielgerichtet. Wenn der Rest hilfreich beim Überleben und Vermehren war, setzt er sich durch.

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          10. Stimmt, Mutter Natur arbeite aus der Fülle heraus. Bei Neugeborenen gibt es ausreichend viele Optionen und Verschaltungen und doch nutzen wir auch hier, als Erwachsene, auch wieder nur 10 %….

            Und, die Natur stellt keinen Schrott her, wir nutzen nur nicht das Potenzial, geistig wie körperlich. Lies nochmal deine zwei letzten Sätze hier – könnte es sein, daß du dir selbst widersprichst???

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          11. Ich sehe zumindest keinen Widerspruch. Wenn du mit den 10% die Hirnleistung meinst, dann ist das nur eine populärwissenschaftliche Zeit. Es stimmt zwar, dass wir nie das ganze Hirn gleichzeitig nutzen. Das hängt aber damit zusammen, dass es spezialisiert ist. Im Laufe des Tages wird bei verschiedenen Aufgaben schon das ganze Hirn benutzt.

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          12. Stimmt, die ganze Natur produziert nur Schrott und die ganzen biologischen Systeme und Aufbauten sind unvollkommen.
            Ist das jetzt die Rechtfertigung dafür, daß wir uns diese Dinge in keinsterweise erklären können, unser Unvermögen zu entschlüsseln dann der Natur in die Schuhe schieben — gleichwohl wir händeringend suchen, die Natur zu imitieren und es uns auch manchmal schaffen, sie Lotus-Effekt und die Hai-Haut auf Flugzeugen etc, nicht wahr Frau Hai -Mart.

            Widersprüche über Widersprüche und wir glauben die Krone der Schöpfung zu sein.

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          13. Nein, die Natur produziert nicht nur Schrott. Dort ist der Druck zur Perfektionierung eben nicht so extrem wie der Mensch sie in der Wirtschaft versucht. Pflanzen zum Beispiel nutzen nur 2% des Sonnenlichts mit ihren Enzymen bei dr Fotosynthese. Das klingt erst einmal nach wenig, aber es scheint ja zu reichen. Trotz des Verschwendens von 98% sind sehr komplexe Wesen entscheiden.

            Es gibt noch eine interessante Theorie bezüglich der Schrott DNA. Sie soll die Vielfalt von den Genprodukten erhöhen, indem die nicht codierende DNA unterschiedlich rausgeschnitten wird. Das ermöglicht Variabilität und könnte eine Triebfeder für Evolution sein. Problematisch sind solche Annahmen, da Evolution ein sehr langsamer Prozess ist, der sprunghaft vorranschreitet. Daher ist es schwierig dort Experimente durchzuführen.

            Du schaust auf das wir nicht können. Das wir generell schon auf genetischer Ebene generell etwas erklären können finde ich wunderbar. Wir können das Züchten erklären. Auch wie viele Krankheiten funktionieren konnte entschlüsselt werden. Dass jetzt 90% der DNA Schrott sein sollen, stört mich nicht. Es werden sicherlich neue Wissenschafler kommen, die sich auf unsere Schultern stellen und noch weiter schauen können.

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          14. Es werden sicher irgendwann Wissenschaftler kommen, die den Schrott, der heute postuliert wird, mit einem lauten Urknall in den Orkus pfeffern…
            Währendessen kannst du dich ja weiter an den vorherrschenden Theorien, wie sie ja wohl bewußt tituliert werden, festhalten, als wenn sie die Wahrheit wären und eine ernstzunehmende Wirklichkeit darstellen…

            Wie fein, daß es dich nicht stört — das da jetzt 90% Schrott sein sollen — Hauptsache, du kannst den Göttern in Weiß folgen.
            Sorry, waren das nicht die, von denen du berichtet hast, daß sie dich nicht ernst nehmen und des öfteren auf den Arm nehmen????

            Das ist schon eine besondere Art der Verehrung oder ist das schon Religion…???

            Come on, tu bitte nicht so dumm, wie man dich haben will.
            Ich bin mir sicher, daß da so viel Geniales in dir ruht — laß es einfach raus, hab Mut,

            Raffa.

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          15. Aber genau das ist doch Wissenschaft. Sie entwickelt sich. Die Triebfedern sind zweifeln und hinterfragen. Das Ziel ist zu verstehen und as Wissen anzuwenden.

            Du hast recht. Ich selbst durfte keine Wissenschaftlerin werden, weil mein Master zu schlecht war. Ich hätte ich einer Partei anschließen können, die ich hätte überzeigen müssen meinen Dr. zu sponsern. Leider fühle ich mich im aktuellen Parteienspektrum nicht wieder.

            Diese Wissenschaftler hatten tatsächlich gesagt, dass mein Lebenslauf zu edukativ sei. Dann musste ich Lehrerin werden. Meine Faszination für die Naturwissenschaften hat das aber keinen Abbruch getan. Auch wenn du meinst, dass es eine besondere Art der Verehrung ist, folge ich trotzdem der wissenschaftlichen Neugier. Sie kann nicht alles erklären und mit jeder beantworteten Frage stellen sich zwei neue, aber das ist ja gerade der besondere Reiz und eben ein Unterschied zur Religion, die dogmatisch alles erklären will und stets eine endgültige Antwort bereit hält.

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          16. Oh, was machen die Wissenschaften mit ihrem Anspruch auf, ja was auch immer, denn Wahrheit ist es wohl nicht – was du ja auch mit deinen Worten beschreibst — die „Wissenschaft“ befindet sich auf einem Erkenntnis-Weg, maximal, doch ihr Verhalten ist in keinsterweise aufklärerisch und sie wurde sagen wir es mal etwas freundlicher vom System gekapert, um genau das zu machen, was auch die gekaperten Religionen machen.
            Seit den 40er-Jahren des letzten Jahrhunderts steht diese Wissenschaft still, wird mißbraucht zur Verdummung und Steuerung der Massen und ist darüber hinaus ein tolles Geschäftsmodell für die Kräfte im Hintergrund.
            Alternative Ansätze werden gnadenlos weggebissen, verschwiegen oder zerstört – nutze da doch mal deine wissenschaftliche Neugier, da gibt es so viele „Aha-Erlebnisse“, tife Kaninchen-Bauten, die beim Ausheben und Erkunden zwar nicht immer freundlich erscheinen, wo jedoch enorme Erkenntnisse zu finden sind über so einige Strukturen hier auf dem Planeten – menschlicher Un-Natur.
            Wie ich wiedermals feststellen muß und auch gerne ein weiteres Mal hier schreibe — emanzipiere dich von der dir vorgegenen Lehrmeinung und bitte kaue nicht immer das wider, was man dir gnädigerweise zu „fressen“ gibt. Das kann ich mir bei den besser bezahlten Herrschaften wie Lesch oder dem smarten Rangar Y. reinpfeiffen-

            Jetzt mal ernst, wachse du kleine wissenschafts-Raupe und werde ein Schmetterling, der über den Untiefen dessen flattern kann, was wir glauben SOLLEN. (und bedenke, sie arbeiten so gerne mit Halbwahrheiten, weil es so lange braucht diese zu widerlegen – oder man schiebt den Wissenschaftler eine Ausgangslüge unter…)
            Nee, ich weiß beileibe nicht alles, jedoch reicht mein Mittelstufen-Wissen aus den 70ern aus, um den Quatsch zu erkennen, den man uns da auftischt. Da dies schon etliche Male passiert ist, bewahrheitet sich für mich der Spruch, leicht modifiziert: „Wer 12mal lügt, dem glaubt man nicht“.
            Ich weiß nicht, wie oft du schon hochgenommen wurdest, doch mach dir mal die Mühe, in den diversen Kaninchenbauten zu buddeln!!!

            Liken

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